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16. Januar 2013, 07:16 Uhr

Lebensmittelskandal

Burger von Aldi und Lidl enthielten Pferdefleisch

Supermärkte in Großbritannien und Irland haben Hamburger verkauft, die nicht deklarierte Spuren von Pferdefleisch enthielten. Darunter waren auch die Discounter Aldi und Lidl. Bei einem Konkurrenten betrug der Pferdefleischanteil 29 Prozent.

London - Die irische Verbraucherschutzbehörde hat in Burgern großer Supermarktketten nicht deklarierte Spuren von Pferdefleisch gefunden. Die Burger seien in Irland und Großbritannien verkauft worden - unter anderem auch von den Discountern Aldi und Lidl. Ein Produkt des britischen Lebensmittelkonzerns Tesco habe sogar zu 29 Prozent aus Pferdefleisch bestanden, hieß es am Dienstag. Die Spuren seien nicht gesundheitsschädlich, aber auch nicht erklärlich. "Verbraucher müssen nicht besorgt sein", hieß es von der Behörde.

Agrarminister Simon Coveney machte einen Fleischverarbeiter an der Grenze zu Nordirland für den "völlig inakzeptablen" Fund verantwortlich. Offensichtlich sei eine wichtige Zutat entweder versehentlich oder bewusst falsch etikettiert worden, sagte Coveney dem staatlichen Rundfunksender RTE.

Kontrolleure seien zu der Produktionsstätte geschickt worden und nähmen auch andere Betriebe in Augenschein, sagte der Minister. "Ein Fehler wurde gemacht, er ist durch unser System aufgefallen, wie es sein sollte, und wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit das nicht wieder passiert."

Tesco hat sich bereits entschuldigt und die mutmaßlich betroffenen Burger aus den Regalen seiner Geschäfte in Großbritannien und Irland geräumt. Auch die anderen Ketten wollen die Produkte aus dem Verkauf nehmen.

cte/dapd/dpa

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