Test Stiftung Warentest rät von Bio-Katzenfutter ab

Ausgerechnet teures Bio-Katzenfutter schneidet laut einem Urteil der Stiftung Warentest "mangelhaft" ab. Bessere Produkte gibt es beim Discounter.

Katze
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Trockenfutter ist die mit Abstand günstigste Form, um Katzen zu ernähren. Die Stiftung Warentest hat 25 Trockenfutter-Mischungen geprüft. Ergebnis: Bereits ab 5 Cent pro Tag ist es möglich, Katzen ausgewogen zu versorgen.

"Sehr gut" hat unter anderem das günstige Futter "Bianca" von Penny abgeschnitten (5 Cent pro Tagesration) sowie "Coshida" von Lidl (ebenfalls 5 Cent). Etwas teurer, aber ebenfalls mit Bestnote schnitten "Kitekat" von Mars (15 Cent pro Tag) sowie "Purina One" von Nestlé ab (22 Cent pro Tag).

Probleme machten lediglich ein Biofutter. In dem mangelhaften Produkt wiesen die Tester zu wenig Kalium und zugleich zu viel Phosphor nach - die Kombination aus beidem ist schlecht für die Nieren der Katze, heißt es in der Zeitschrift "test" (Hier finden Sie die gesamten Testergebnisse).

Trockenfutter enthält nur etwa 10 Prozent Wasseranteil. Katzen, die damit gefüttert werden, brauchen deshalb viel Flüssigkeit extra. Auf die Futterempfehlungen der Hersteller sollten sich Halter nur bedingt verlassen: Oft werden zu hohe Mengen angegeben, die Übergewicht bei den Tieren fördern. Ausschlaggebend für die Menge sind neben dem Gewicht der Katze Rasse, Aktivität und Alter: Freigänger brauchen beispielsweise mehr Kalorien als Stubenhocker. Am besten wiegen Halter ihr Tier wöchentlich. Ab 200 Gramm Zu- oder Abnahme sollten sie gegensteuern.

hej/dpa

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