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Geld für Konsum: In Hamburg und Bayern ist die Kaufkraft am höchsten

Fast 600 Euro mehr können Menschen in Deutschland im kommenden Jahr laut Konsumforschern ausgeben. Die ostdeutschen Länder holen zwar auf, doch sie kommen längst nicht an die Kaufkraft im Westen heran.

Passanten beim Einkauf in der Weihnachtszeit: Mehr Geld für Konsum Zur Großansicht
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Passanten beim Einkauf in der Weihnachtszeit: Mehr Geld für Konsum

Bruchsal - Die Deutschen werden im kommenden Jahr mehr Geld für den Konsum zur Verfügung haben. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktforschungsfirma GfK. Demnach können die Bundesbürger 2015 mit einem Plus von 572 Euro rechnen. Das ist eine Zunahme um 2,7 Prozent gegenüber 2014. Auf die 80,8 Millionen Einwohner in Deutschland entfallen damit im kommenden Jahr pro Kopf insgesamt 21.449 Euro. Bei einer erwarteten Inflationsrate von 1,4 Prozent bleibt den Bundesbürgern damit ein realer Kaufkraftzuwachs von 1,3 Prozent.

Allerdings sind die regionalen Unterschiede groß. Am meisten Geld in der Tasche haben die Bewohner des bayerischen Landkreises Starnberg. Dort liegt der Kaufkraftindex bei 146,8 - bezogen auf den landesweiten Durchschnitt von 100. Ähnlich solvent sind die Verbraucher im hessischen Hochtaunuskreis (143,7) und im Landkreis München (140,7).

Am wenigsten Geld haben die Menschen im Landkreis Görlitz in der Oberlausitz zur Verfügung - hier liegt der Kaufkraftindex nur bei 77,6. Nicht nur im Ranking der einzelnen Landkreise liegt Ostdeutschland hinten. So haben die ostdeutschen Bundesländer laut GfK zwar aufgeholt, liegen aber weiter unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer kommen die ostdeutschen auf die letzten Plätze. Brandenburg erreicht beim Kaufkraftindex 89,5 Punkte, Sachsen und Thüringen jeweils 84,4, Sachsen-Anhalt 83,2 und Mecklenburg-Vorpommern 82,9.

Auf Länderebene haben die Menschen im Stadtstaat Hamburg das meiste Geld zur Verfügung. Mit 110,3 liegt der Kaufkraftindex dort gut zehn Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Danach folgen Bayern (109,1), Baden-Württemberg (107,0) und Hessen (106,6). Nordrhein-Westfalen liegt genau im Bundesdurchschnitt.

Die Kaufkraft umfasst das verfügbare Nettoeinkommen einschließlich von Zahlungen aus staatlichen Kassen wie Renten, Arbeitslosen- oder Kindergeld. Sie ist ein wesentlicher Faktor für die Ausgaben der privaten Haushalte und damit für die gesamte Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.

mmq/dpa

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1. Einmaleins
maros 15.12.2014
Und rechnet man jetzt mal zusammen, ergibt sich, dass die reichen Leute einen spürbaren Kaufkraftzuwachs bekommen haben und alles von der Mittelschicht abwärts mit deutlich weniger als im Vorjahr zurecht kommen muss.
2. Warum soll die Mittelschicht
spon-453-7coi 15.12.2014
bei steigenden Gehältern und einer Inflationsrate bei fast Null weniger haben als im Vorjahr? Dies ist reine Legende und passt allzu gut zu einem Volk der Jammerer, Grantler und notorisch Unzufriedenen. Uns allen geht es gut, den einen halt nur gut und den anderen sehr gut. Nicht umsonst wollen viele Zuwanderer zu uns kommen, wahrscheinlich weniger, weil wir so unglaublich nett sind, sondern weil es wirtschaftlich hier besonders gut läuft.
3. Ich weiss ja nicht....
trader_07 15.12.2014
Ich weiss ja nicht, wie Sie es handhaben, aber ich kaufe mit meiner Kaufkraft nicht nur notwendige Dinge, sondern auch völlig unnotwendige. Interessanterweise sind es meist die unnotwendigen Dinge, die einem Freude bereiten.
4. Definition
hotzenzwoddel 15.12.2014
"Die Kaufkraft umfasst das verfügbare Nettoeinkommen einschließlich von Zahlungen aus staatlichen Kassen wie Renten, Arbeitslosen- oder Kindergeld." Wenn davon noch die Miete zu zahlen ist, sieht die Rechnung für die Hamburger im Vergleich zu den Görlitzer Bürgern etc. eher nicht so gut aus, oder?
5.
Thunder79 15.12.2014
Bevor ich hier in Forum reinguckte, dachte ich mir schon, dass der erste Beitrag wieder so ein "jammer-Beitrag" ist, die Reichen werden reicher und wir aus dem Mittelstand geht´s ja sooooo schlecht. Und die Politiker, bis auf die AfD, sind sowieso alles nur Lügner und wollen unser "Bestes". Mit Verlaub, wie recht ich hatte. Fast schon durchschaubar. Aber zeigt, wie gut es uns eigentlich geht.
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