Kfz-Versicherung Vollkasko oder Teilkasko - welche ist sinnvoll?

Reicht eine Kfz-Haftpflicht, oder sollte zusätzlich eine Kaskoversicherung abgeschlossen werden? Und worauf sollten Autobesitzer noch achten? Die wichtigsten Infos im Überblick.

  Porsche-Oldtimer (Symbolbild): Lieber Vollkasko oder Teilkasko?
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Porsche-Oldtimer (Symbolbild): Lieber Vollkasko oder Teilkasko?


Was ist das?

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht, doch sie deckt nur die Schäden ab, die ein Autofahrer bei Dritten verursacht, also zum Beispiel an anderen Autos. Wer auch mögliche Schäden am eigenen Auto abdecken will, braucht eine Voll- oder Teilkaskoversicherung. Dabei deckt die Teilkasko zum Beispiel Schäden durch Brand, Diebstahl oder Hagel ab. Auch geborstene Scheiben und Wildunfälle fallen darunter. Die Vollkaskoversicherung kommt zusätzlich noch für selbst verursachte Schäden am eigenen Auto sowie für Vandalismus auf.

Wer braucht es?

Ob eine Haftpflichtversicherung ausreicht oder ob man besser eine Kaskoversicherung abschließt, hängt unter anderem vom Alter und vom Wert des Fahrzeugs ab. Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich meist nur für relativ neue Fahrzeuge. Wenn das Auto nicht älter als 18 Monate ist, ersetzt die Vollkasko bei einem Totalschaden in der Regel den Listenpreis des Wagens, man erhält also mindestens den Kaufpreis erstattet. Teilkaskoversicherungen sind günstiger und lohnen sich entsprechend länger, Experten sprechen von bis zu acht Jahren.

Danach sind die Erstattungsbeträge so gering, dass eine Kaskoversicherung sich kaum mehr rechnet. Auch hier gilt: Wer genug Geld für ein neues Auto auf der hohen Kante hat, kann sich auch entscheiden, das Schadensrisiko selbst zu tragen - schließlich kann der Schaden nicht höher ausfallen als der Wert des Fahrzeugs.

Was kostet es?

Die Prämien für die Kfz-Versicherungen variieren gewaltig. Sie hängen von vielen Faktoren wie den jährlich gefahrenen Kilometern, der Anzahl der Fahrer und dem Standort des Wagens ab (Garage oder Straße). Am wichtigsten ist aber die sogenannte Schadensfreiheitsklasse des Halters: Wer viele Jahre unfallfrei gefahren ist, muss deutlich weniger zahlen als ein Fahranfänger oder jemand, der schon mehrere Schäden verursacht hat. Drücken lässt sich die Versicherungsprämie durch eine vorher vereinbarte Selbstbeteiligung bei möglichen Schäden. Experten empfehlen 150 bis 300 Euro.

Fazit:


Diese Versicherung ist für viele Menschen empfehlenswert.

stk



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