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Niedrigzinsen: Bundesregierung hilft Bausparkassen

Neubausiedlung in Bayern: Die Bausparkassen sollen künftig auch Kredite ohne Bausparvertrag vergeben können Zur Großansicht
DPA

Neubausiedlung in Bayern: Die Bausparkassen sollen künftig auch Kredite ohne Bausparvertrag vergeben können

Die deutschen Bausparkassen leiden unter den andauernden Niedrigzinsen. Die Versprechen, die sie ihren Altkunden gemacht haben, können sie nur noch schwer einhalten. Nun kommt ihnen die Bundesregierung zu Hilfe.

Der Bund will die 21 deutschen Bausparkassen in der Niedrigzinsphase unterstützen. Das Kabinett brachte am Mittwoch eine Neufassung des Bauspargesetzes auf den Weg.

Die Reform soll den zwölf privaten und neun öffentlichen Bausparkassen helfen, ihre Ertragskraft zu verbessern und Kosten zu senken. So sollen sie das Geld der Bausparer künftig auch für Hypothekenkredite außerhalb des eigentlichen Bauspargeschäfts verwenden können. Zu ihrer eigenen Refinanzierung sollen sie zudem Hypothekenpfandbriefe ausgeben können.

Die Bausparkassen leiden unter dem anhaltenden Zinstief, weil sie das Geld der Bausparer nur äußerst sicher anlegen dürfen. In geltende Bausparverträge will die Regierung nicht eingreifen, obwohl die teilweise hochverzinsten Altverträge die Branche besonders belasten. In den rund 30 Millionen deutschen Bausparverträgen stecken etwa 150 Milliarden Euro.

Einer der wichtigsten Eingriffe in das alte Bauspargesetz ist ein flexiblerer Umgang mit dem Fonds, den die Bausparkassen für Hochzinsphasen aufbauen mussten. Die dort vorgesehene Reserve soll künftig auch dazu verwendet werden können, die Auswirkung einer Niedrigzinsphase abzufedern. Die Bausparkassen-Verbände hatten die Gesetzespläne der Bundesregierung im Vorfeld begrüßt.

stk/Reuters

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insgesamt 4 Beiträge
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1.
salkin 23.09.2015
Jetzt werden schon Gesetze verändert weil Herr Draghi die Kapitalmärkte manipuliert. So ändern sich die Zeiten wenn die EZB dem Gesetzgeber ausreichend Druck macht.
2. unfassbar
slartibartfas42 23.09.2015
die scheffeln sich das Geld in die eigenen Taschen, und die Lobbyisten zwingen unsere Steuerzahler noch mehr Geld in Banken zu pumpen, dsd sollen die Banker selber zahlen von ihren bonis z.b. dann müssen sie halt auch mal sparen und sich nicht jedes Jahr 50% mehr Gehalt in die Tasche stecken, oder können die nur rechnen was auf ihrem Konto landet, wo sind die ehrlichen bänker, welche die auch rechnen können
3.
rumpel84 23.09.2015
Die Regierung macht Gesetze, die Banken freut's. Wer ist wohl der Gelackmeierte....?
4.
-nobody- 23.09.2015
Man sollte trotzdem beachten, dass eine Bausparkasse keine Bank ist! Zudem dürfen Bausparkassen das vorhandene Geld der Anleger nur sehr sicher anlegen, was auch im Sinne der Bausparer sein sollte. Dies führt in dieser Niedrigzinsphase, in der es momentan praktisch keinen Guthabenszins gibt, dazu dass die Bausparkassen zwar noch teilweise hohe Zinsen zahlen müssen aber selber keine erwirtschaften können. Dementsprechend schlecht sieht es zur Zeit auch für einige Bausparkassen aus. Die Bausparkassen haben in der Vergangenheit Reserven geschaffen, die sie aber nur für Hochzinsphasen nutzen dürfen. Durch das neue Gesetz, können sie die Reserven auch jetzt in der Niedrigzinsphase nutzen. Geht also nicht darum, dass wir Steuerzahler für die Bausparkassen zahlen müssen. Desweiteren sollte man auch bei Banken differenzieren. Es gibt viele kleine Banken, die sehr solide und verantwortungsvoll wirtschaften. Und die "normalen" angestellten Banker haben mit Gier, Maßlosigkeit und Manipulationen genauso wenig zu tun wie ein Fließbandarbeiter bei VW mit der Manipulation der Abgaswerte. Leider reichen ein paar große/mächtige und Provitgeile Banker aus um eine ganze Wirtschaft zu destabilisieren. Und hier sollten wir uns vielleicht wirklich mal etwas von den USA anschauen und die persönliche Haltungen weiter ausbauen!
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