Pferdefleisch-Skandal: Britische Polizei nimmt drei Männer fest

Erste Festnahmen im Pferdefleisch-Skandal: Die britische Polizei verdächtigt Großbritannien drei Männer, Fleisch falsch deklariert zu haben. Auch in Deutschland weitet sich der Skandal aus.

Pferde vor einem Schlachthaus in West Yorkshire: Hier wurde ein Verdächtiger verhaftet. Zur Großansicht
AFP

Pferde vor einem Schlachthaus in West Yorkshire: Hier wurde ein Verdächtiger verhaftet.

West Yorkshire - Im Skandal um falsch deklarierte und mit Pferdefleisch versetzte Rindfleischprodukte sind in Großbritannien insgesamt drei Männer festgenommen worden. Sie stünden im Verdacht, Betrug in Zusammenhang mit Lebensmitteln begangen zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Zwei der drei Verdächtigen seien in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Südwest-Wales festgenommen worden. Es handele sich um zwei Männer im Alter von 42 und 64 Jahren. Der dritte Mann im Alter von 63 Jahren sei in einem Fleischbetrieb in der englischen Grafschaft West Yorkshire festgenommen worden.

Beide Betriebe waren am vergangenen Dienstag bereits bei einer Razzia von der Polizei durchsucht worden. Sowohl Fleisch als auch Papiere wurden sichergestellt. Die britische Lebensmittelaufsicht FSA stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Währenddessen meldeten in Deutschland weitere Einzelhandelsketten, in einigen ihrer Produkte sei Pferdefleisch verarbeitet worden. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) nannte den Skandal einen "bislang beispiellosen Fall von Verbrauchertäuschung".

ade/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Panikmache
Malshandir 14.02.2013
Liebe Sponredaktion, ihr Verhalten ist unverantwortlich und pure Panikmache. Nummer 1 Pferdefleishc ist gesünder als Rindfleisch Numemr 2 es schmeckt besser Nummer 3, die Menge Bute, die nun gefunden worden ist, ist so gering, dass ein Durchschnittseuropäer 12,5 TONNEN rohes Pferdefleisch essen müsste, um daran zu sterben. Also auch jemand, der 12,5 Tonnen Rindfleisch isst, stirbt. Bleiben Sie doch endlich einmal bei der Fakten. Es ist eine Falschetikettierung, nciht mehr und nicht weniger. Es geht keine Gefahr für den Verbraucher aus.
2. Panik
jajajatjatja 14.02.2013
Panikmache und populistische Schlagzeilen bringen Quote und füllen etwaige Nachrichten Löcher. hat man nun mit den eilig verhafteten jemanden zum steinigen gefunden oder wäre es nicht an den Handels Riesen die Lieferanten der eigen Marken ordentlich zu bezahlen und zu kontrollieren ???
3. optional
guteronkel 14.02.2013
Und wieder muss der fassungslose, weil dumme Verbraucher die totale Ahnungslosigkeit unserer Behörden und der ihnen vorstehenden Tante Ilse Ahnungslos erleben. Wieder einmal wird ein Saustall ans Licht gebracht, weil der Anlass dazu aus dem Ausland kommt. Wann werden die Behörden bei uns endlich aufgelöst-weil unfähig?
4. Mir schmeckt es nicht.
monty54 14.02.2013
Zitat von MalshandirLiebe Sponredaktion, Numemr 2 es schmeckt besser
Das ist Geschmackssache. Mich können sie damit jagen. Ich nehme nie Einladungen zum Rheinischen Sauerbraten oder Rouladen an.
5. Wo ist hier Panikmache ?
gute_frage 14.02.2013
Zitat von MalshandirLiebe Sponredaktion, ihr Verhalten ist unverantwortlich und pure Panikmache. Nummer 1 Pferdefleishc ist gesünder als Rindfleisch Numemr 2 es schmeckt besser Nummer 3, die Menge Bute, die nun gefunden worden ist, ist so gering, dass ein Durchschnittseuropäer 12,5 TONNEN rohes Pferdefleisch essen müsste, um daran zu sterben. Also auch jemand, der 12,5 Tonnen Rindfleisch isst, stirbt. Bleiben Sie doch endlich einmal bei der Fakten. Es ist eine Falschetikettierung, nciht mehr und nicht weniger. Es geht keine Gefahr für den Verbraucher aus.
Es geht hier weder um einen Qualitätstest, noch um einen Geschmackstest, noch um Laborergebnisse, sondern um Betrug. Die Eigenschaften und die Beschaffenheit von Pferdefleisch ist hierbei vollkommen irrelevant. Wenn hiergegen nicht schnellstmöglich ermittelt und gehandelt werden würde und die Verantwortlichen nicht ohne Ausnahme aus dem Verkehr und zur Verantwortung gezogen werden würden - das wäre unverantwortlich. Daher ist es, in diesem Zusammenhang, richtig, den Verbraucher schnellstmöglich über aktuelle Entwicklungen in Kenntnis zu setzen.
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