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Premium-Tarife: Was Sie über eine private Krankenversicherung wissen müssen

Von Karen Schmidt

Wer eine private Krankenversicherung abschließt, entscheidet sich häufig einfach für den günstigsten Tarif. Das ist jedoch ein Fehler, denn andere Kriterien sind viel wichtiger. Aber was müssen Versicherte alles beachten? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Untersuchung beim Augenarzt: Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Hamburg - Was kostet eine private Krankenversicherung? Diese Frage ist für viele Angestellte und Selbständige, die auf der Suche nach einer neuen Police sind, die wichtigste - aber sie sollte in der privaten Krankenversicherung (PKV) nie an erster Stelle stehen.

Die günstigste Police bringt nicht viel, wenn sie im Ernstfall Leistungen deckelt oder ausschließt, auf die der Versicherte Wert legt. Wer etwa 30 Euro monatlich weniger Beitrag dafür zahlt, dass der Versicherer nicht für die ambulante Psychotherapie zahlt, ärgert sich später, wenn er einen Burn-out hat. Und wer 50 Euro im Monat für den Verzicht auf die Behandlung durch einen Spezialisten spart, bereut die Entscheidung wahrscheinlich, wenn er Krebs bekommt.

"Kunden sollten beachten, dass sie aus einer PKV im Schnitt nie mehr herausbekommen, als sie im Schnitt eingezahlt haben", sagt Thorulf Müller, langjähriger Experte für die private Krankenversicherung und Berater für Versicherungen und Vermittler. Das heißt: Man sollte erst an die Leistung denken und dann schauen, ob man die monatliche Belastung etwa über Selbstbehalte drücken kann.

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung stellen sich allerdings noch andere Fragen. Die wichtigsten werden im Folgenden beantwortet.

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1. die wesentliche Falle ist nicht beschrieben ....
ekznamu 24.09.2011
PKVen sind innerhalb ihrer selbst keine Solidargemeinschaften ! Jeder 'Tarif' ist wie eine eigene kleine Versicherung organisiert. Jede Abwandlung der Vertragsbedingungen ist ein anderer Tarif. Bei den vielen möglichen Varianten sind es also sehr viele. Im Umkehrschluß hat ein Tarif gar nicht so viele Teilnehmer. Neue Tarife werden ständig kreiert, damit sie am Anfang billig sind und immer wieder neue Leute geleimt werden können. Ich hänge auf Gedeih und Verderb mit den anderen Tarifteilnehmern in einer Kostenstelle. Die Kosten steigen schnell. Wenn ich Pech habe, sind in meinem Tarif einige teure Erkrankungen, dann geht die Prämie noch schneller nach oben. Bitte betrachten Sie den Beitritt zu einer PKV unter diesen Gesichtspunkten. Ein Durchschauer
2. Kokolores
hurkey 24.09.2011
Zitat von sysopWer eine private Krankenversicherung abschließt, entscheidet sich*häufig einfach*für den günstigsten Tarif. Das ist jedoch ein Fehler, denn*andere Kriterien sind viel wichtiger. Aber was*müssen Versicherte*alles beachten?*Antworten auf die wichtigsten Fragen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,783172,00.html
"Eine Altersrückstellung bildet der Versicherer, indem er Versicherten in jungen Jahren bezogen auf ihr Risiko einen zu hohen Beitrag abnimmt und ein Teil davon anlegt. Über diese Mittel sollen die Beiträge der Versicherten im Alter möglichst stabil bleiben. Dabei kann der Versicherer umso mehr dem Alterungsrückstellungstopf zuführen, je höher etwa der Anteil an jüngeren Versicherten im Bestand ist." Ja, so buhlen die Privaten seit jeher um die jungen und meist ahnungslosen Kunden. Wenn man dann auch im Alter von größeren und besonders chronischen Leiden verschont bleibt, hat man einiges an Geld gespart. Aber wenn nicht: Dann wird's richtig teuer! Der Beitrag der Jüngeren mag zwar in Bezug auf ihr geringeres Erkrankungsrisiko hoch sein. Aber: Die Zeche bei den Privaten zahlen die Älteren und Kranken (insbesondere die, die eine kostengünstige Police unterschrieben haben) Fazit: Wer weiß, dass er auch im Alter gesund bleibt, sollte sich privat "versichern".
3. die wesentliche Falle ist nicht beschrieben ....
ekznamu 24.09.2011
PKVen sind innerhalb ihrer selbst keine Solidargemeinschaften ! Jeder 'Tarif' ist wie eine eigene kleine Versicherung organisiert. Jede Abwandlung der Vertragsbedingungen ist ein anderer Tarif. Bei den vielen möglichen Varianten sind es also sehr viele. Im Umkehrschluß hat ein Tarif gar nicht so viele Teilnehmer. Neue Tarife werden ständig kreiert, damit sie am Anfang billig sind und immer wieder neue Leute geleimt werden können. Ich hänge auf Gedeih und Verderb mit den anderen Tarifteilnehmern in einer Kostenstelle. Die Kosten steigen schnell. Wenn ich Pech habe, sind in meinem Tarif einige teure Erkrankungen, dann geht die Prämie noch schneller nach oben. Bitte betrachten Sie den Beitritt zu einer PKV unter diesen Gesichtspunkten. Ein Durchschauer
4. Genau der Punkt
peterbl2003 24.09.2011
Zitat von ekznamuPKVen sind innerhalb ihrer selbst keine Solidargemeinschaften ! Jeder 'Tarif' ist wie eine eigene kleine Versicherung organisiert. Jede Abwandlung der Vertragsbedingungen ist ein anderer Tarif. Bei den vielen möglichen Varianten sind es also sehr viele. Im Umkehrschluß hat ein Tarif gar nicht so viele Teilnehmer. Neue Tarife werden ständig kreiert, damit sie am Anfang billig sind und immer wieder neue Leute geleimt werden können. Ich hänge auf Gedeih und Verderb mit den anderen Tarifteilnehmern in einer Kostenstelle. Die Kosten steigen schnell. Wenn ich Pech habe, sind in meinem Tarif einige teure Erkrankungen, dann geht die Prämie noch schneller nach oben. Bitte betrachten Sie den Beitritt zu einer PKV unter diesen Gesichtspunkten. Ein Durchschauer
Das ist es doch was hier angesprochen wird. PKV und dann den billigsten Tarif wählen. Das ist doch überall so. Dort wo ich Geld einspare, muss ich Nachteile in Kauf nehmen. Also warum bei der KV sparen.Vieleicht besser dort etwas mehr zahlen um dann im Krankheitsfalle etwas mehr zu bekommen. Einer dem Geiz ist geil gegen den Strich geht
5. ...
Albanodabango 24.09.2011
Zitat von peterbl2003Das ist es doch was hier angesprochen wird. PKV und dann den billigsten Tarif wählen. Das ist doch überall so. Dort wo ich Geld einspare, muss ich Nachteile in Kauf nehmen. Also warum bei der KV sparen.Vieleicht besser dort etwas mehr zahlen um dann im Krankheitsfalle etwas mehr zu bekommen. Einer dem Geiz ist geil gegen den Strich geht
Das ist leichter gesagt als getan. Eine ganz normale PKV für eine vierköpfige Familie kann 2000 EUR oder mehr kosten. Für Angestellte, deren Einkommen nur knapp über der Beitragsbessungsgrenze von derzeit 3700 EUR brutto liegt, ist das enorm. Damit ist mehr als die Hälfte des Einkommens weg, noch bevor Miete, Lebensmittel usw. bezahlt sind.
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