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30. Oktober 2015, 15:08 Uhr

Private Krankenzusatzversicherung

Relativ teuer und kein Muss

Eine private Krankenzusatzversicherung ist nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Welche das sind, erfahren Sie im Überblick.

Was ist das?

Gesetzlich Krankenversicherte können private Ergänzungstarife abschließen, um sich für bestimmte Fälle besser zu schützen. Besonders beliebt sind solche Policen für Zahnersatz sowie für eine privilegierte stationäre Behandlung im Krankenhaus, etwa durch Ein- oder Zweibettzimmer oder durch Chefarztbehandlung.

Wer braucht es?

Private Zusatzversicherungen sind relativ teuer und sicher kein Muss. "Das ist vor allem eine Frage des Geldbeutels", sagt Lena Kamprolf von der Zeitschrift "Finanztest". "Man sollte sich fragen, wie wichtig einem ein Einzelzimmer oder die Chefarztbehandlung im Krankenhaus wirklich sind." Bei den Zahnzusatztarifen sollten Verbraucher zudem sehr genau hinschauen, welche Leistungen tatsächlich abgedeckt werden. Oft müssen die Versicherten bei Kronen, Brücken oder Implantaten einen beträchtlichen Eigenanteil zahlen. Klar sollte man sich auch darüber sein, dass die Zusatztarife reine Risikoverträge sind: Die Versicherung zahlt nur im Schadensfall. Wird der Vertrag gekündigt, ist das bis dahin eingezahlte Geld weg.

Was kostet es?

Die Preise für eine Zahnzusatzversicherung schwanken zwischen etwa 5 und 50 Euro pro Monat. Die Leistungen, die man dafür bekommt, unterscheiden sich allerdings meist gewaltig. Zudem hängen die Kosten auch vom Alter des Versicherten ab: Je jünger man anfängt, in die Versicherung einzuzahlen, desto günstiger ist der Tarif.

Fazit:

stk

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