Wohnkosten-Ranking München hat die höchsten Mieten

In allen deutschen Ballungsräumen steigen die Mieten - doch nirgendwo ist das Wohnen so teuer wie in München. Das zeigt ein Vergleich der Mietspiegel. Ganz vorne mit dabei sind auch kleinere Städte in Bayern und Baden-Württemberg.

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Hamburg - Der Immobilien-Boom in den Großstädten lässt auch die deutschen Durchschnittsmieten schneller steigen. Laut einem bundesweiten Mietspiegelvergleich der Firma F+B kletterten die Bestandsmieten im laufenden Jahr im Vergleich zu 2011 um 1,2 Prozent. Damit lag der Anstieg leicht über dem des Vorjahres.

Das Niveau der Mietpreise geht laut der Untersuchung drastisch auseinander. Während in Schwerin nur 5,44 Euro pro Quadratmeter fällig werden, kostet das Wohnen in München durchschnittlich 9,74 Euro pro Quadratmeter - also fast doppelt so viel. München hängt auch die anderen Millionenstädte in Deutschland deutlich ab. So werden in Hamburg lediglich 7,39 Euro pro Quadratmeter verlangt, in der Hauptstadt Berlin sogar weniger als sechs Euro.

"Zwar beobachten wir für Hamburg und Berlin in den vergangenen Jahren die höchsten Steigerungsraten bei den Bestandsmieten, die teuerste Großstadt ist aber nach wie vor München", ließ F+B-Geschäftsführer Michael Clar mitteilen. Die bayerische Landeshauptstadt liege 59 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt.

Zu den teuersten Städten Deutschlands gehören neben München selbst denn auch zwei seiner Vororte: Germering liegt im bundesweiten Ranking auf Platz zwei, Dachau auf Platz fünf. Die Plätze drei und vier belegen Stuttgart und der zugehörige Vorort Leinfelden-Echterdingen (siehe Tabelle unten).

Für die Untersuchung wurden die Nettokaltmieten von Wohnungen mit einer Fläche von 65 Quadratmetern, mittlerer Ausstattung und Lage in Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern untersucht. Voraussetzung war auch, dass es in der jeweiligen Stadt einen amtlichen Mietspiegel gibt.

Die Top 30 Städte mit dem höchsten Mietenniveau 2012

Rang Ort Bundesland Index
1 München Bayern 159
2 Germering Bayern 139
3 Stuttgart Baden-Württemberg 131
4 Leinfelden-Echterdingen Baden-Württemberg 131
5 Dachau Bayern 130
6 Köln Nordrhein-Westfalen 129
7 Tübingen Baden-Württemberg 127
8 Frankfurt am Main Hessen 126
9 Wiesbaden Hessen 124
10 Leonberg Baden-Württemberg 123
11 Fellbach Baden-Württemberg 123
12 Ditzingen Baden-Württemberg 123
13 Freiburg im Breisgau Baden-Württemberg 122
14 Norderstedt Schleswig-Holstein 121
15 Hamburg Hamburg 121
16 Taunusstein Hessen 118
17 Esslingen am Neckar Baden-Württemberg 118
18 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 116
19 Bonn Nordrhein-Westfalen 116
20 Heidelberg Baden-Württemberg 115
21 Waiblingen Baden-Württemberg 115
22 Darmstadt Hessen 114
23 Jena Thüringen 114
24 Brühl Nordrhein-Westfalen 114
25 Weinstadt Baden-Württemberg 114
26 Winnenden Baden-Württemberg 113
27 Konstanz Baden-Württemberg 113
28 Ludwigsburg Baden-Württemberg 113
29 Neuss Nordrhein-Westfalen 113
30 Remseck am Neckar Baden-Württemberg 113

Gesamtindex BRD = 100

Quelle: F+B-Mietspiegelindex 2012

stk



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insgesamt 85 Beiträge
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Seite 1
Sleeper_in_Metropolis 14.11.2012
1.
---Zitat--- München hat die höchsten Mieten ---Zitatende--- Das ist aber keine wirkliche Neuigkeit, sonder schon seit Ewigkeiten so.
fatherted98 14.11.2012
2. Was für eine Erkenntnis...
...wow...da hat SPON ja lange für recherschieren müssen?! Naja...die Bayern können sich das ja leisten...wo sie doch durchweg alle so erfolgreich sind und so viel verdienen das sie mit Ihrem Steuergeld sogar noch fast alle anderen Bundesländer mit durchschleppen müssen....
rimaldo 14.11.2012
3. Populismus in Hamburg
Es ist tatsächlich so, dass man noch günstige Wohnungen in Hamburg finden kann, aber in die Stadtteile wollen viele Menschen nicht ziehen. Die Fehler der Baupolitik sollen nun von den Eigentümern bezahlt werden, obwohl die Preistreiber die Nebenkosten (besonders Energiesteuern) sind und nicht die Kaltmieten.
prince62 14.11.2012
4. Nicht mehr umkehrbar.
[QUOTEMünchen hat die höchsten Mieten.[/QUOTE] Psst, noch ein Geheimnis, die Mieten steigen weiter und weiter, schon jetzt ist für Normalverdiener absolut nix mehr zu holen, bzw. zu bekommen. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist unumkehrbar und wird von den gewählten Politikermarionetten gesetzlich abgesichert.
rimaldo 14.11.2012
5. lächerlich
Zitat von fatherted98...wow...da hat SPON ja lange für recherschieren müssen?! Naja...die Bayern können sich das ja leisten...wo sie doch durchweg alle so erfolgreich sind und so viel verdienen das sie mit Ihrem Steuergeld sogar noch fast alle anderen Bundesländer mit durchschleppen müssen....
Die großen Bayern haben jahrzehntelang nur kassiert und haben insgesamt inflationsbereinigt WENIGER in der Länderfinanzausgleich eingezahlt, als das kleine Hamburg.
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