Flugbegleiter Bei Ryanair drohen in der Ferienzeit Streiks

Bei der Billigairline rumort es heftig: Wegen eines Streits zwischen Gewerkschaften und Konzernspitze drohen mitten in der Sommersaison Flugausfälle.

Ryanair-Maschine
REUTERS

Ryanair-Maschine


Beim Billigflieger Ryanair könnte es bald Streiks geben. Gewerkschaften von Flugbegleitern in Spanien, Portugal, Belgien und Italien drohten am Montag mit Arbeitsniederlegungen im Sommer, wenn Ryanair nicht bis zum 30. Juni ihre Forderungen erfüllt.

Wie die spanische Gewerkschaft USO mitteilte, bekräftigten die Gewerkschaften bei einem Treffen in Madrid die Forderung, nicht mehr alle Angestellten nach irischem Recht zu beschäftigen. Außerdem soll Ryanair Beschäftigte mit Leiharbeitsverträgen besserstellen.

Ryanair hatte zuletzt in mehreren Ländern Pilotengewerkschaften offiziell anerkannt und sich damit von einer jahrzehntelangen Unternehmenspraxis verabschiedet. Daraufhin forderten Beschäftigte in zahlreichen Ländern bessere Arbeitsbedingungen.

Zuvor hatte es bei der Billigfluggesellschaft heftig rumort. Das Unternehmen hatte im Herbst und Winter Tausende Flüge streichen müssen - nach eigener Darstellung wegen eines Planungsfehlers beim Urlaub der Piloten. Außerdem gab es die ersten Warnstreiks in der Geschichte des irischen Unternehmens.

Video: Kampf der Billigflieger - Die Geschichte von easyjet und Ryanair

ssu/AFP

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insgesamt 2 Beiträge
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dannliesdochmalwas 29.05.2018
1. Prima,
dann wird es nachts rund um Frankfurt ja wieder ruhiger. Ryanair gehört zu den notorisch die Nachtflugbeschränkungen ignorierenden Fluggesellschaften. Allerdings lassen sich die damit befassten Behörden auf der Nase herumtanzen.
dirk1969 29.05.2018
2. Selbst erlebt, ist ironisch zu verstehen
Sensation in Mallorca. Unglaublich Dinge spielen sich in einem Flugzeug auf dem Rollfeld des mallorquinischen Flughafen Palma ab. Nachdem sich die Fluglinie schon im Vorfeld für die zu erwartende Verspätung mit Freigetränken und Essensgutschein bei den Passagieren des Fluges FR7185 entschuldigte, ließ sie es anschließend im Flieger richtig krachen. Die gesamte Crew kümmerte sich liebevoll und hingebungsvoll um die aufgrund eines unerwarteten Streiks der bösen französischen Fluglotsen im Flugzeug gefangenen Passagiere und schaffte in grossen Mengen feine Speisen, Köstlichkeiten und ausgewählte Spirituosen herbei. Auf die Frage eines verängstigten Passagieren, ob der Konsum nicht von Ryanair gelieferten Alkohol nicht gefährlich sei und gegen internationalen Vorschriften verstöße, stellte der überaus kompetente und einfühlsame Oberpurser des Fluges wie folgt Stellung "wir tun alles für das Wohl unserer Kunden" und half mit ein paar Kristallgläsern aus der ersten Klasse aus.
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