Spendenrechner Wie großzügig sind Sie im Vergleich?

Die Deutschen spenden immer freigiebiger. Doch wie viel Geld ist für den guten Zweck angemessen? Und gehören Sie zu den großzügigen oder eher knickerigen Spendern? Mit unserem Vergleichsrechner können Sie es herausfinden.


Erklärungen zur Darstellung

Die Angaben zur durchschnittlichen Spendenhöhe beziehen sich auf den Anteil der Personen ab 14 Jahren in Deutschland, die überhaupt spenden. Je nach Einkommen variiert dieser Anteil von 7 bis 86 Prozent. Sie finden diesen Wert auf der rechten Seite des Diagramms.

Daraus folgt: Die durchschnittliche Spendenhöhe aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland liegt niedriger als die hier dargestellte durchschnittliche Summe derer, die überhaupt Geld für gemeinnützige Zwecke geben.

Erklärungen zum Rechner

Wählen Sie in den Feldern oben aus, zu welcher Alters- und Einkommensklasse Sie gehören. Maßgeblich ist das Bruttoeinkommen. Geben Sie dann ein, wie hoch der Betrag ist, den Sie insgesamt im vergangenen Jahr gespendet haben. Wenn Sie verheiratet sind und steuerlich gemeinsam mit Ihrem Partner veranlagt werden, geben Sie bitte das kumulierte gemeinsame Einkommen an - dementsprechend gilt auch das Ergebnis des Spendenrechners für Sie gemeinsam. Hintergrund: Dem Spendenrechner liegt maßgeblich die Einkommensteuerstatistik des Statistischen Bundesamts zugrunde. Diese beruht auf den sogenannten Steuerfällen, also sowohl Einzelpersonen als auch steuerlich zusammen veranlagte Ehepaaren.

Mit Spenden ist das freiwillige Geben von Geld für gemeinnützige (soziale, kulturelle, wohltätige, politische, kirchliche) Zwecke ohne Gegenleistung gemeint. Ein Anhaltspunkt ist das Steuerrecht: Alles, wofür man eine Spendenquittung oder eine Zuwendungsbestätigung erhält und steuerlich geltend machen kann, gilt in jedem Fall als Spende. Darüber hinaus zählen selbstverständlich auch Gaben auf der Straße an Bedürftige oder Kollekte in der Kirche als Spende.

Im Gegensatz dazu ist die Kirchensteuer keine Spende, da sie nicht freiwillig erfolgt und zumindest im weiteren Sinne mit einer Gegenleistung verbunden ist. Ähnliches gilt für Mitgliedsbeiträge für Gewerkschaften als beruflichen Interessenverband oder für Sportvereine, da eine Gegenleistung erfolgt.

Beispiele für Spenden:

  • Mitgliedsbeitrag zu Umweltschutzorganisation
  • Beiträge zur Katastrophenhilfe
  • Mitgliedsbeitrag an Partei
  • Gabe an Obdachlose



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
giusorry 25.02.2014
1. Spenden kann so einfach sein
vor kurzem bin ich auf das Portal Spendenland aufmerksam geworden. Dieses Portal bietet verschiedene zertifizierte Organisationen an die man unterstützen kann. Hat man ein passendes Projekt gefunden, kann man direkt per sms spenden. Sogar 2 EUR sind möglich, sodass jeder helfen kann. Unter https://www.spendenland.de kann man sich das wirklich innovative Portal ansehen und recherchieren. Jeder von uns steht in der Pflicht, egal wie klein oder groß der Beitrag ist den man leistet bzw. leisten kann. Damit wird die Großzügigkeit eines jeden nicht überstrapaziert!
wastl300 01.12.2014
2. Ein Geschäftsmodell
das Modell basiert auf eine Finanzierung durch den Bürger. Inwieweit Effizienz zu erwarten ist, ist fragwürdig. Bei den statistischen Werten: Einkommen brutto 5-10T€ wird im ø 362€ gespendet, erstellt sich mir die Frage, warum muss dann der Staat hier Hilfen verteilen, wo die Leute doch anscheinend zu viel Geld haben? Übrigens in Kenia spendet man für Berlin, da in dieser Stadt viel Elend beobachtet worden ist. Ist Tatsache, welche ich anfangs auch nicht glauben wollte. Für mich bleibe ich in meinem sozialen Umfeld. Ich kann die ganze Welt nicht retten. Und der Gefahr ein Geschäftsmodell zu unterstützen, welche mehr Eigeninteresse haben als Nächstenliebe ist viel zu groß.
Chaosfee 01.12.2014
3. Wenn man . . .
. . . genug Einkommen hat, um spenden zu können, dann bitte, warum nicht? Leider landen nicht alle Gelder dort, wo sie gebraucht werden. Aber es gibt ja nicht nur Geldspenden, sondern auch Sachspenden, z.B. für die örtlichen Obdachlosen- oder Bedürftigen-Hilfen. Noch tragbare Kleidung oder alte Möbel landen bei mir nicht im Müll, sondern werden an den Ausgabe-Stellen abgegeben.
archback 22.12.2014
4. Spendenschnupperer
....aber auch nur, weil der mein Verein gemeinützig ist. Alle anderen bedürftigen Bettler können sich an das Sozialamt wenden.
mairae 15.04.2016
5. Spendenmuffel
... und Stolz drauf! Bei Geld hört für mich die Freundschaft auf und auch in der Liebe bin ich bei Geld korrekt!
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.