Spendenrechner Wie freigiebig sind Sie im Vergleich?

Die Deutschen spenden zunehmend großzügiger. Doch wie viel Geld ist für den guten Zweck angemessen? Mit unserem Vergleichsrechner können Sie es herausfinden.


Erklärungen zur Darstellung

Die Angaben zur durchschnittlichen Spendenhöhe beziehen sich auf den Anteil der Personen ab 14 Jahren in Deutschland, die überhaupt spenden. Je nach Einkommen variiert dieser Anteil von zwei bis 88 Prozent. Sie finden diesen Wert auf der rechten Seite des Diagramms.

Daraus folgt: Die durchschnittliche Spendenhöhe aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland liegt niedriger als die hier dargestellte durchschnittliche Summe derer, die überhaupt Geld für gemeinnützige Zwecke geben.

Erklärungen zum Rechner

Wählen Sie in den Feldern oben aus, zu welcher Alters- und Einkommensklasse Sie gehören. Maßgeblich sind die Einkünfte im steuerrechtlichen Sinn - also sowohl Bruttoeinkommen aus nichtselbstständiger Arbeit als auch weitere Einkünfte etwas aus Mieteinnahmen und selbstständiger Tätigkeit jeweils minus Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen. Geben Sie dann ein, wie hoch der Betrag ist, den Sie insgesamt im vergangenen Jahr gespendet haben. Wenn Sie verheiratet sind und steuerlich gemeinsam mit Ihrem Partner veranlagt werden, geben Sie bitte das gemeinsame Einkommen an - dementsprechend gilt auch das Ergebnis des Spendenrechners für Sie gemeinsam. Hintergrund: Dem Spendenrechner liegt maßgeblich die Einkommensteuerstatistik des Statistischen Bundesamts zugrunde. Diese beruht auf den sogenannten Steuerfällen, also sowohl Einzelpersonen als auch steuerlich zusammen veranlagte Ehepaare.

Nach Eingabe Ihres Einkommens, Ihres Alters und Ihrer Spendenhöhe erfahren Sie im Text des Spendenrechners nicht nur, wie hoch die durchschnittliche Höhe von Spenden in Ihrer Einkommens- und Altersklasse ist, sondern auch die Höhe der Medianspende - also die Spendenhöhe, die in der Klasse genau in der Mitte liegt. Anders als der Durchschnitt wird dieser Wert nicht durch einige wenige extrem hohe Spenden verzerrt.

Mit Spenden ist das freiwillige Geben von Geld für gemeinnützige (soziale, kulturelle, wohltätige, politische, kirchliche) Zwecke ohne Gegenleistung gemeint. Ein Anhaltspunkt ist das Steuerrecht: Alles, wofür man eine Spendenquittung oder eine Zuwendungsbestätigung erhält und steuerlich geltend machen kann, gilt in jedem Fall als Spende. Darüber hinaus zählen selbstverständlich auch Gaben auf der Straße an Bedürftige oder Kollekte in der Kirche als Spende.

Im Gegensatz dazu ist die Kirchensteuer keine Spende, da sie nicht freiwillig erfolgt und zumindest im weiteren Sinne mit einer Gegenleistung verbunden ist. Ähnliches gilt für Mitgliedsbeiträge für Gewerkschaften als beruflichen Interessenverband oder für Sportvereine, da eine Gegenleistung erfolgt.

Beispiele für Spenden:

  • Mitgliedsbeitrag zu Umweltschutzorganisation
  • Beiträge zur Katastrophenhilfe
  • Mitgliedsbeitrag an Partei
  • Gabe an Obdachlose


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