Stiftung Warentest Gute Butter muss nicht teuer sein

Verbraucher können laut Stiftung Warentest auch bei günstiger Butter hohe Qualität erwarten: Die Hälfte von 30 getesteten Produkten wurde für "gut" befunden.

TMN


Mit Butter führen Discounter gerne Preiskämpfe bei Milchprodukten. Nun hat Stiftung Warentest untersucht, wie es um die Qualität günstiger Produkte bestellt ist. Das Ergebnis: Gute Butter muss nicht viel kosten. Jede zweite von 30 getesteten wurde für "gut" befunden.

Bei mildgesäuerter Butter bekamen die Produkte Edeka Gut & Günstig (1,29 Euro) und Sachsenmilch (2,39 Euro) gute Bewertungen, gefolgt von Aldi Süd Milfina (1,29 Euro) und Frau Antje (2,69 Euro). Neunmal wurde die Note "befriedigend" vergeben.

Neben mildgesäuerter Butter wurden auch Süß- und Sauerrahmbutter geprüft. Die beste Süßrahmbutter kommt laut Stiftung Warentest von Rewe Bio (2,15 Euro).

Eine Butter bekam nur ein "mangelhaft". Im Labor wurde hier eine hohe Zahl an Keimen festgestellt, was auf mangelnde Hygiene bei der Produktion schließen lasse, hieß es. Insgesamt wurde bei Süßrahmbutter fünfmal die Note "gut", sechsmal die Note "befriedigend", einmal ein "ausreichend" und einmal ein "mangelhaft" vergeben. Bei Sauerrahmbutter wurden nur zwei Produkte getestet: Eines schnitt "gut" ab, das andere "ausreichend".

Der Preis bei Butter schwankt mitunter relativ stark - für Verbraucher kann es sich daher lohnen, Butter einzufrieren. Allerdings büßt sie dadurch etwas an Geschmack ein. Gefrierbrand lässt sich vermeiden, wenn man die Butter originalverpackt in einer Dose oder einem Gefrierbeutel tiefkühlt, raten die Verbraucherschützer. Im Kühlschrank taut Butter in zwei bis drei Stunden auf, bei Raumtemperatur geht es schneller.

Die detaillierten Ergebnisse zum Buttertest lassen sich hier kostenpflichtig auf der Website der Stiftung Warentest abrufen.

mmq/dpa

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