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Gefährliche Bakterien: Mars ruft Milkyway- und Snickers-Drinks zurück

Rückruf von Milchgetränken: Betroffen sind die "Milky Way Milk" und der "Snickers Shake" von Mars Zur Großansicht
DPA

Rückruf von Milchgetränken: Betroffen sind die "Milky Way Milk" und der "Snickers Shake" von Mars

Es besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung. Deswegen ruft der Lebensmittelkonzern Mars in Deutschland seine "Milky Way Milk" und seinen "Snickers Shake" zurück. Die Getränke könnten mit Bakterien verseucht sein.

Hamburg - Der US-Schokoladenkonzern Mars ruft in Deutschland zwei seiner Milchgetränke zurück. Betroffen sind die "Milky Way Milk" und der "Snickers Shake". Nach Angaben des Unternehmens könnte in den Getränken ein Bakterium namens Bacillus Subtilis enthalten sein, das Lebensmittelvergiftungen auslösen kann. Der Rückruf gilt für die 350-Milliliter-Flaschen mit Sportverschluss, die ein Mindeshaltbarkeitsdatum zwischen 19. Dezember 2014 und 11. April 2015 haben.

Andere Verpackungsformate und Flaschengrößen seien nicht betroffen, teilte Mars mit. Die betroffenen Produkte seien in den Milchwerken Mittelelbe in Sachsen-Anhalt hergestellt worden, die zur Unternehmensgruppe Krüger gehören. Verbraucher, die eines der Produkte erworben haben, sollen die Getränke nicht trinken und sich an die Kunden-Hotline des Unternehmens wenden.

Mars ist einer der weltweit größten Lebensmittelkonzerne. Er produziert neben Milchgetränken und Schokoriegeln wie Mars, Snickers, Twix und Bounty auch Tierfutter. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Virginia beschäftigt mehr als 48.000 Mitarbeiter weltweit und hat einen Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Dollar.

jbe/AFP

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Schnell!
pacof 20.08.2014
Hab ich doch schon vor 2 (zwei!) Tagen via Foodwatch gelesen?
2.
schmusel 20.08.2014
Erstaunlich, wie lange haltbar diese "Milch"-Getränke mit Schokoriegelgeschmack werden können, wenn man nur genug E-Stoffe beimengt.
3. Chemie-Mixe als Schokoladengetränke
raber 20.08.2014
Enthalten diese Produkte künstliche Wachstumshormonen oder etwa Restbestände vom in der EU verbotenen rBST (in USA erlaubt)? Diese Produkte werden manchmal nicht deklariert, sind aber Bestandteil eines anderen deklarierten Produktes. Diese Milchgetränke haben tatsächlich lange Haltbarkeitszeiten. Das ist ja wohl nur noch mit Chemie zu bewältigen. Ist so etwas noch gesund? Kann es der Gesellschaft gegenüber verantwortet werden? Sollte die Werbung für solche Chemie-Mixe nicht genauer geregelt sein? Das ist bestimmt nicht gesund für Kínder, obwohl versucht wird es so darzustellen. Das gilt nicht nur für Mars, sondern auch für Nestle. Stellen die Milchwerke Mittelelbe ausschliesslich für Mars her, oder könnten andere Produkte auch betroffen sein?
4. So furchtbar scheint das zeug nicht zu sein!
bitboy0 20.08.2014
Laut Wikipedia: "Noch heute wird B. subtilis in der Humanmedizin angewandt. In der Roten Liste der in Deutschland verfügbaren Fertigarzneimittel von 1997 (Rote Liste, 1997) stößt man beispielsweise auf die Präparate Utilin, Utilin N und Bactisubtil, die Zellen oder Sporen von B. subtilis als Lyophilisate (gefriergetrocknete Suspensionen) oder Suspensionen enthalten und zur Behandlung von chronischen Dermatosen bzw. von Durchfall, Gärungs- und Fäulnisdyspepsien, Enteritis, Enterocolitis oder von intestinalen Störungen chemo- oder strahlentherapierter Krebspatienten angewendet werden."
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