Milliarden für Flughafen New York will JFK sanieren

Einmal sanieren bitte, und dazu zwei neue Terminals: Der Bundesstaat New York investiert in seinen wichtigsten Flughafen - den John F. Kennedy International Airport. Das wird teuer.

Ein Terminal am John F. Kennedy International Airport
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Ein Terminal am John F. Kennedy International Airport


New York ist eine der angesagtesten Städte des Globus. Wer auf dem New Yorker Flughafen John F. Kennedy landet, oft verspätet, bekommt davon aber eher wenig mit: Die Terminals wirken nicht zusammenhängend, die Zubringerstraßen häufig verstopft. Im Januar beschwerten sich Passagiere über die schlechte Versorgung im Flugchaos nach einem Schneesturm.

Das soll sich jetzt ändern: Für 13 Milliarden Dollar soll der Flughafen saniert werden. Das kündigte der Gouverneur des US-Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, bei einer Sitzung der "Association for a Better New York" an.

Geplant seien demnach zwei neue Terminals, ein zentralisiertes Transportsystem und bessere Straßen. Bereits im Januar 2017 hatte Cuomo eine Modernisierung angekündigt, um den steigenden Besucherzahlen der Stadt gerecht zu werden. Nun sagte Cuomo, er wolle den Flughafen in einen "Verkehrsknotenpunkt des 21. Jahrhunderts" verwandeln.

Die Ziele sind hoch gesteckt. Laut der "New York Times" landet aktuell jeder vierte Flug verspätet. Eine Änderung des Systems zur Flugleitung sei in den vorgestellten Sanierungsmaßnahmen jedoch nicht vorgesehen, schreibt die Zeitung.

Die Kapazitäten des Flughafens sollen laut Cuomo durch die Sanierung dennoch um 15 Millionen Fluggäste pro Jahr gesteigert werden. Aktuell starten und landen etwa 60 Millionen Menschen pro Jahr auf dem JFK International Airport. Im aktuellen Ranking der weltgrößten Airports liegt JFK auf Platz 22.

Die Bauphase soll im Jahr 2020 beginnen und Ende 2025 abgeschlossen sein. Erste Gates sollen jedoch schon im Jahr 2023 eröffnet werden.

kko/AP

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