Hamburg - Eigentlich sollen Vergleichsportale bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter helfen. Laut Stiftung Warentest sind die Portale aber nur für geübte Nutzer eine Hilfe. Keiner der Stromtarifrechner sei verbraucherfreundlich, urteilte das Magazin "Test". Von den zehn getesteten Portalen erhielt kein einziges eine gute oder sehr gute Note, fünf erreichten noch ein "befriedigend", vier Portale bekamen nur ein "ausreichend", eines sogar ein "mangelhaft."
Die Kritik von Stiftung Warentest: Wer sich nicht auskenne und die voreingestellten Suchoptionen der Portale nicht ändere, der lande bei Tarifen mit Vorkasse, undurchsichtiger Preisgestaltung oder langen Anschlusslaufzeiten. Außerdem sei das Versprechen der Portale, durch einen Anbieter bis zu tausend Euro einsparen zu können, unrealistisch.
Am besten schnitten noch die Portale "Energieverbraucherportal" und "Hauspilot" im Test ab. Wer hier mit den voreingestellten Filtern sucht, finde auf den ersten zehn Plätzen "überwiegend bis ausschließlich" faire Tarife. Kritik gibt es aber auch hier an der undurchsichtigen Darstellung von Preisen und Tarifen.
Ein fairer Tarif zeichnet sich laut Stiftung Warentest durch eine Preisgarantie, eine monatliche Zahlweise und eine kurze Kündigungsfrist zum Ende der ersten Laufzeit aus. Verbraucher könnten durch einen Wechsel vom Basistarif des Grundversorgers in einen dieser fairen Tarife zwischen 10 und 20 Prozent sparen.
kut
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