Stiftung Warentest: Schlechte Noten für Stromportale

Strommast bei Meckenheim: Vergleichsportale sind kompliziert und undurchsichtig Zur Großansicht
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Strommast bei Meckenheim: Vergleichsportale sind kompliziert und undurchsichtig

Vergleichsportale für Stromtarife sind kompliziert und unübersichtlich, urteilt die Stiftung Warentest. Von zehn getesteten Portalen erhielt kein einziges eine gute Note. Wer die Suchoptionen nicht ändere, zahlt womöglich sogar drauf.

Hamburg - Eigentlich sollen Vergleichsportale bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter helfen. Laut Stiftung Warentest sind die Portale aber nur für geübte Nutzer eine Hilfe. Keiner der Stromtarifrechner sei verbraucherfreundlich, urteilte das Magazin "Test". Von den zehn getesteten Portalen erhielt kein einziges eine gute oder sehr gute Note, fünf erreichten noch ein "befriedigend", vier Portale bekamen nur ein "ausreichend", eines sogar ein "mangelhaft."

Die Kritik von Stiftung Warentest: Wer sich nicht auskenne und die voreingestellten Suchoptionen der Portale nicht ändere, der lande bei Tarifen mit Vorkasse, undurchsichtiger Preisgestaltung oder langen Anschlusslaufzeiten. Außerdem sei das Versprechen der Portale, durch einen Anbieter bis zu tausend Euro einsparen zu können, unrealistisch.

Am besten schnitten noch die Portale "Energieverbraucherportal" und "Hauspilot" im Test ab. Wer hier mit den voreingestellten Filtern sucht, finde auf den ersten zehn Plätzen "überwiegend bis ausschließlich" faire Tarife. Kritik gibt es aber auch hier an der undurchsichtigen Darstellung von Preisen und Tarifen.

Ein fairer Tarif zeichnet sich laut Stiftung Warentest durch eine Preisgarantie, eine monatliche Zahlweise und eine kurze Kündigungsfrist zum Ende der ersten Laufzeit aus. Verbraucher könnten durch einen Wechsel vom Basistarif des Grundversorgers in einen dieser fairen Tarife zwischen 10 und 20 Prozent sparen.

kut

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insgesamt 29 Beiträge
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1.
kommentar4711 21.02.2013
Wen wundert das? Schließlich leben die Portale von den Provisionen für die Vermittlung. Als TelDaFax hoch ging war oft zu lesen, dass verivox TelDaFax gerne oben platziert hat da man viel Provision bekommen hat, selbst dann noch als schon alle Branchenkenner wussten, dass viele Stadtwerke die TelDaFax Kunden wegen offener Rechnungen wieder auf die Grundversorgung umstellen.
2. Ach
cabeza_cuadrada 21.02.2013
Zitat von sysopREUTERSVergleichsportale für Stromtarife sind kompliziert und unübersichtlich, urteilt die Stiftung Warentest. Von zehn getesteten Portalen erhielt kein einziges eine gute Note. Wer die Suchoptionen nicht ändere, zahlt im Zweifel drauf. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/vergleichsrechner-fuer-sromtarife-erhalten-schlechte-noten-a-884710.html
man muss trotz der Nutzung eines solchen Portals noch denken? Wasn Skandal!!! Also ich wechsel einmal pro Jahr Strom und Gasanbieter - nehme Bonus mit - achte auf Vertragslaufzeit usw. und kann damit jedes Jahr ein hübsches Sümmchen sparen. Zeitaufwand vielleicht 30 minuten. Aber wer natürlich einfach blöd den ersten angezeigten Anbieter wählt hats nicht anders verdient.
3.
fürchtegott 21.02.2013
Portale listen Stromanbieter oft nur gegen einen Obulus. Wer da nicht mitzieht kann noch so günstige Tarife anbieten, man findet das Angebot eben nicht in allen Portalen.
4. Verivox
Ratzfatz030 21.02.2013
Ich erinnere mich, dass ich über das Portal "VERIVOX" einen günstigen Anbieter suchte und diesen vermeintlich auch fand. Beim anschließenden Vertragsabschluß sollte ich zusätzlich die AGB von "VERIVOX" anerkennen (???). Hä? Ja richtig, neben der AGB des Stromanbieters auch jene der "Suchmaschine" ... Bei einem kurzen Blick in die selbige war schnell klar, dass "VERIVOX" sehr verbraucherunfreundlich eigene Interesse verfolgte und mit meinen Daten Handel treiben wollte. Ohne meine Zustimmung verteuerte sich auch die entsprechende kW/h ... Soviel zum unabhängigen Portal "VERIVOX" ...
5. Link zur Studie
tomkey 21.02.2013
Zitat von sysopREUTERSVergleichsportale für Stromtarife sind kompliziert und unübersichtlich, urteilt die Stiftung Warentest. Von zehn getesteten Portalen erhielt kein einziges eine gute Note. Wer die Suchoptionen nicht ändere, zahlt im Zweifel drauf. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/vergleichsrechner-fuer-sromtarife-erhalten-schlechte-noten-a-884710.html
Ich habe über eins der "schlechten" Stromportale meinen Stromanbieter gewechselt und etwas über 9€ im Monat gespart. Wenn man wechselt, sollte jeder seine Angebote genau anschauen, ich empfehle direkten telefonischen Kontakt zum potentiellen Neuanbieter. Man sieht dann bereits bei der Hotline und einem ersten Gespräch, wie seriös der Anbieter ist. Bedauerlich finde ich, dass im Artikel keine Namen oder Details genannt werden. Hier (http://www.imwf.de/presse/IMWF_120607_Stromportale_FINAL.pdf) eine des Institus für Management und Wirtschaftsforschung.
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