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Vermögensrechner: Wie reich sind Sie im Vergleich?

Reich sind immer die anderen. Oder doch nicht? Mit unserem Vermögensrechner finden Sie heraus, an welcher Stelle Sie stehen.

Erklärungen zum Rechner

Geben Sie in dem Feld oben ein, wie hoch das Nettovermögen Ihres Haushaltes ist.

Zum Vermögen gehören in diesem Fall Geld aus Spar- und Girokonten, Bausparguthaben, Fondsanteile, Aktien und Zertifikate, Fahrzeuge, Sammlungen und Schmuck sowie selbst genutzte oder vermietete Immobilien.

Davon abzuziehen sind alle Formen von Schulden, also Konsumentenkredite, ausgeschöpfte Dispokredite, unbezahlte Rechnungen, Bafög-Schulden und im Falle von Immobilienbesitz Hypotheken. Wählen Sie mit dem entsprechenden Button neben dem Eingabefeld, ob Sie eine selbst genutzte Immobilie besitzen oder Mieter sind. Der Grund: Immobilienbesitzer sind im Durchschnitt auch nach Abzug der Hypothekenkredite deutlich reicher als Mieter.

Erklärungen zur Darstellung

Die Prozentzahlen geben an, wie hoch der Anteil der Haushalte in Deutschland ist, die weniger als die dort angegebene Summe besitzen. Bei 50 Prozent liegt dementsprechend der sogenannte Median, der die Haushalte in zwei gleich große Mengen teilt: Die eine Hälfte der Haushalte besitzt mehr, die andere Hälfte weniger. Der angezeigte Durchschnitt zeigt die Summe, die sich ergibt, wenn das gesamte private Nettovermögen in Deutschland durch die Zahl aller Haushalte geteilt wird.

Erklärungen zum Rechner

Geben Sie in das Feld oben ein, wie viel Sie im vergangenen Monat insgesamt verdient haben.

Zum persönlichen Nettoeinkommen gehören in diesem Fall alle Einkunftsarten nach Abzug von Steuern und Sozialbeiträgen. Im Ergebnis sehen Sie, wo Sie im deutschlandweiten Vergleich stehen.

Die Angaben stammen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, das dafür bei einer repräsentativen Personengruppe diese Zahlen abgefragt hat.

Erklärungen zur Darstellung

Die Statistiker haben die Einkommen in zehn Gruppen unterteilt, so dass ein Unterschied von vier Euro - beispielsweise 1299 Euro zu 1303 Euro - einen großen Sprung in der Tabelle bedeuten kann. Fünf Prozent der Erwerbstätigen sind nicht aufgeführt, dabei handelt es sich um Menschen, die in ihrer Haupttätigkeit selbstständig in der Landwirtschaft sind oder kein Einkommen angegeben haben.

Erklärungen zur Darstellung

Der sogenannte Median teilt die Haushalte in zwei gleich große Teile: Die eine Hälfte der Haushalte besitzt mehr, die andere Hälfte weniger. Der angezeigte Durchschnitt zeigt die Summe, die sich ergibt, wenn das gesamte private Nettovermögen in Deutschland durch die Zahl aller Haushalte geteilt wird. Auffallend ist der große Unterschied von Median und Durchschnitt, der zeigt, dass die Vermögen ungleich verteilt sind – in Deutschland gehören den reichsten zehn Prozent der Haushalte rund 60 Prozent der Nettovermögen.

Die Verteilung nach Alter zeigt, dass junge Haushalte noch wenig Vermögen haben und in etwa bis zum Rentenalter sparen. Danach wird das Vermögen langsam wieder aufgebraucht.

Die Verteilung nach beruflicher Stellung zeigt, dass Selbstständige mit Abstand die höchsten Nettovermögen besitzen. Das liegt allerdings zum Teil daran, dass Selbstständige in der Regel keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben und diese Ansprüche bei Angestellten oder Beamten nicht in die Berechnung der Nettovermögen einfließen. Auch hier zeigt der starke Unterschied zwischen Median und Durchschnitt, dass der Wohlstand ungleich verteilt ist.

Erklärungen zur Darstellung

Nicht jeder Haushalt in Deutschland ist verschuldet, sondern mit 47 Prozent nur knapp jeder zweite. In der Grafik ist dargestellt, wie sich die Schulden bei diesen Haushalten auf die Altersstufen und die berufliche Stellung verteilen. Die Verteilung nach Alter zeigt, dass die höchsten Schulden zu der Zeit entstehen, in denen klassischerweise Familien gegründet und/oder Immobilien gekauft werden. Die Verteilung nach beruflicher Stellung zeigt, dass Selbständige – von denen insgesamt zwei Drittel verschuldet sind – die höchsten Schulden haben, Arbeitslose, die die geringsten Vermögen haben, sind auch am niedrigsten verschuldet.

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