Berlin - Er galt noch vor wenigen Monaten als der Managerheld schlechthin - der ehemalige Vorstandschef des Sportwagenherstellers Porsche Wendelin Wiedeking. Jetzt ist er ebenso wie der einstige Finanzvorstand Holger Härter ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten - das sagte ein Porsche-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht der Online-Ausgabe der "Welt". Der Verdacht: Beide könnten sich an Kursmanipulationen und Insiderhandel beteiligt haben.
Die auffälligen Kursbewegungen der VW-Aktie hatten zunächst den Argwohn der Finanzaufsicht BaFin geweckt. Sie lieferte jetzt der Staatsanwaltschaft Stuttgart das notwendige Material, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.
Auf Anfrage bestätigte auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Aufnahme von Ermittlungen: "Nach Hinweisen der Finanzaufsicht BaFin haben wir ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der unbefugten Weitergabe von Insiderinformationen", sagte Sprecherin Claudia Krauth SPIEGEL ONLINE.
Die BaFin hatte nach einer formellen Prüfung der Kursbewegungen der VW-Aktien im Zuge des Übernahmeversuchs durch Porsche
, Anfang August, Anzeige erstattet. Im Oktober des vergangenen Jahres hatten unter anderem nicht meldepflichtige Optionsgeschäfte zu einem Kurssprung der Volkswagen
-Aktie auf über 1000 Euro geführt und machten den Autobauer für kurze Zeit zum wertvollsten Unternehmen der Welt.
Allerdings untersucht die BaFin auch die Kursturbulenzen in den Volkswagen-Aktien der vergangenen Tage. "Wir schauen uns die jüngsten Kursbewegungen genau an", zitiert die "Welt" eine Sprecherin der Behörde. Ansatzpunkte seien Insiderhandel und Marktmanipulation. Dies beziehe sich sowohl auf die Stamm- als auch die Vorzugsaktien des Automobilkonzerns. Dies sei allerdings noch keine formelle Prüfung, so die Sprecherin weiter.
Die Stammaktien verloren allein seit vergangenem Freitag rund 40 Prozent an Wert, nachdem das Emirat Katar von Porsche Optionen auf 17 Prozent der VW-Stämme gekauft hatte. Umgekehrt legte der Kurs der VW-Vorzugsaktien seit Wochenbeginn um rund 15 Prozent zu. Dafür sorgten unter anderem Meldungen, dass Katar von Porsche auch Optionen auf 50 Prozent der Vorzüge erwirbt. Zudem spekulierten Investoren auf einen Austausch der Stämme gegen die Vorzüge im Dax
.
mik
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Da muß ich beipflichten.Allerdings war an den Kisten immer was kaput.Der Kundendienst war auch an der Unverschämtheitsgrenze(Regelmäßiger Turboladerwechsel für ca 3500DM etc.).Als ich mit mitte 30 dann die grauen Haare bekam bin [...] mehr...
Nettes Sammelsurium an Vorurteilen. Schon mal dran gedacht, dass es Leute gibt, die sich einen 911 kaufen, weil es der Inbegriff des Sportwagens ist und einfach Fahren in seiner schönsten Form vermittelt? Es macht einfach [...] mehr...
Och mit Spiesserkarre hat das wenig zu tun, eher mit dem Spiesser im Porsche. Wenn ich mir die Porschefahrer in unseren Landen so ansehe, dann sind es entweder ältliche Herren, die automatische Garagentore haben, um einmal [...] mehr...
Man darf nicht vergessen, dass Suzuki ebenfalls Motorrad-Produzent ist und in Deutschland nach BMW-Motorrad den zweitgrößten Marktanteil besitzt. Ducati-Fahrer Piëch wird wohl auch den deutschen Zweiradmarkt umkrempeln wollen. [...] mehr...
Aaah, die beliebten Totschlagargumente. Penisersatz, dass ich nicht lache. Vielleicht brauchen Sie nur eine Ausrede, um in ihre Spiesserkarre zu steigen. mehr...
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