Wirtschaft


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19.10.2009
 

Umfrage

Top-Manager werten Wiedervereinigung als Belastung

Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag: Nur wenige Top-Manager sehen einen positiven Effekt für die deutsche WirtschaftZur Großansicht
DPA

Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag: Nur wenige Top-Manager sehen einen positiven Effekt für die deutsche Wirtschaft

Die deutsche Einheit hat dem Westen Deutschlands nach Ansicht vieler Führungskräfte wirtschaftlich geschadet. In einer Umfrage zeigten sich 38 Prozent der Führungsspitzen aus Politik und Wirtschaft überzeugt, dass die alten Bundesländer ohne Einheit ökonomisch besser dastehen würden.

Berlin - Die Bundesrepublik feiert bald das 20-jährige Jubiläum der deutschen Einheit - doch vielen deutschen Managern und Politikern ist deshalb nicht unbedingt zum Jubeln zumute. Sie werten die Wiedervereinigung auch als Bremsklotz für die deutsche Wirtschaft.

38 Prozent der in einer Umfrage befragten Führungsspitzen aus Politik und Wirtschaft zeigten sich überzeugt, dass die alten Bundesländer ohne Einheit heute wirtschaftlich besser dastehen würden. Das geht aus einer Erhebung hervor, die das Magazin "Capital" am Montag veröffentlicht hat. Lediglich 23 Prozent der Befragten sahen dagegen einen positiven Effekt. Nach Ansicht von 30 Prozent der Top-Entscheider würde Westdeutschland heute wirtschaftlich genauso dastehen, wenn es die Einheit nicht gegeben hätte.

Die Ansichten unter den Führungskräften sind im Westen und Osten unterschiedlich. Während 42 Prozent der Top-Entscheider aus den alten Ländern die Wiedervereinigung als wirtschaftlichen Dämpfer beurteilen, sind es in den neuen Ländern nur zwölf Prozent.

Für das aktuelle "Capital-Elite-Panel" befragte das Institut Allensbach 658 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter, darunter 32 Minister und Ministerpräsidenten sowie 283 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern.

ssu/AFP/ddp

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24.10.2009 von knut.albers: "Bau auf, bau auf, bauf auf ..." die Mauer in den Köpfen

OK! Diese protektionistischen "Führungskräfte" können sich dann ja mit Sahra Wagenknecht und der kommunistischen Platform zusammen tun und für den Wiederaufbau der Mauer sorgen. Ich fasse es nicht! Ich dachte [...] mehr...

24.10.2009 von MonaM: Geschenk des Schicksals

Ob das stimmt, sei dahingestellt. Entscheidend waren und sind andere Kriterien, nicht finanzielle und wirtschaftliche. Die Wiedervereinigung erfüllte politische und vor allem moralische Notwendigkeiten, sie entsprach den [...] mehr...

21.10.2009 von arbusto: Titel

Nun hat Irland nicht mehr Einwohner als Berlin mitsamt Speckgürtel, außerdem war der Wirtschaftsboom zu einem guten Teil Investitionen US-amerikanischer Konzerne geschuldet, welche Aktivitäten nach Irland verlagert oder dort [...] mehr...

20.10.2009 von rabenkrähe: Neuer Markt

...... Das ist schon deswegen Unsinn, weil die okkupierte DDR als neuer Markt genommen wurde, und als solcher auch seinen Dienst erfüllte. rabenkrähe mehr...

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