München - Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer und seine frühere US-Kollegin Madeleine Albright beraten ab sofort den Siemens-Konzern. Das teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Siemens erklärte, Fischer und Albright verfügten über ein "einzigartiges Erfahrungsprofil und Netzwerk".
Siemens sei Anbieter von Technologien für "Globalisierung, Urbanisierung, Klimawandel und demografischen Wandel". Die beiden Ex-Politiker sollten den Konzern zu den damit einhergehenden gesellschaftlichen und geopolitischen Fragen beraten.
Fischer arbeitet seit einem Jahr als "Senior Strategic Counsel" für die Albright Group der ehemaligen US-Außenministerin. Insgesamt steht er nun in Diensten von drei Dax-Konzernen: bei Siemens, bei BMW und bei RWE. Fischer berät den Energieversorger beim Bau der Gas-Pipeline Nabucco, die direkt gegen Russland und Gazprom gerichtet ist.
Bei RWE steht er damit in direkter Konkurrenz zu Altkanzler Gerhard Schröder, der anderen ehemaligen Galionsfigur der früheren rot-grünen Koalition: Schröder ist in Diensten des russischen Gasriesen Gazprom.
Auch Albright arbeitet für BMW. Unter anderem soll die frühere US-Außenministerin dem weiß-blauen Autobauer Tipps geben, wie er auf seinem wichtigen US-Markt auf die von Präsident Barack Obama geplanten Klimaschutzgesetze richtig reagieren kann.
ssu/AFP/dpa
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...die 68er haben damals doch den Marsch durch die Institutionen angekündigt. Nach dem viele Revoluzzer von damals beispielsweise Professoren geworden sind, ist es doch nur logisch, dass sie nach ihrem Marsch auch Schaltstellen [...] mehr...
Herrn Joschka Fischer kann ich nicht verurteilen, er sackt einfach ein wo es nur geht. Das ist nun mal das Berufsbild des modernen Politikers.Beängstigend ist das Korruptika von Siemens und BMW. Von dieser Seite müßte man doch [...] mehr...
dicke Josef wird schon gewußt haben, warum er sich nach der verlorenen Wahl 2005 aus der Politik zurückgezogen hat. Die große "Kohle" der Multis war für ihn sicher zu verführerisch. Da bleibt kein Platz mehr für Moral [...] mehr...
Herr Löscher gibt sich die größte Mühe seinem Namen alle Ehre zu machen. Er möchte wohl jener sein, der den Konzern aus dem Handelsregister löscht. Das kann er von Herrn Fischer besonders gut lernen. Weil, man an den Grünen das am [...] mehr...
Da lob ich mir doch die FDP, Da ist wenigstens drin was drauf steht. mehr...
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