Wirtschaft



ThemaGentechnikRSS

Alle Artikel und Hintergründe

  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
30.10.2009
 

Drei neue Sorten

Brüssel genehmigt Import von Genmais

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit Genmais-Gegnern: Kritiker hatten protestiertZur Großansicht
dpa

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit Genmais-Gegnern: Kritiker hatten protestiert

Die Europäische Kommission hat drei neue Genmais-Sorten für die Einfuhr in Europa zugelassen. Die Produkte stammen von den Konzernen Monsanto und Pioneer. Ein Anbau in Europa ist aber nicht geplant.

Brüssel - Importieren ja, anbauen nein: Die Europäische Kommission hat die Genehmigung für den Import von drei neuen Genmais-Sorten nach Europa erteilt. Die Brüsseler Behörde fällte die Entscheidung am Freitag zeitgleich mit dem Ende des EU-Gipfels.

Konkret geht es um Maissorten der weltgrößten Saatguthersteller Monsanto (MON 88017 und MON 89034) sowie von Pioneer (59122xNK603). Alle drei Arten sind gegen bestimmte Schädlinge immun. Die Zulassung erfolgt für den Import als Futter- und Lebensmittel, ein Anbau ist nicht geplant.

Kritiker hatten gegen den Import protestiert. Beim Treffen der EU-Agrarminister vor zwei Wochen gab es aber keine ausreichende Mehrheit gegen die Zulassung. Die Bundesregierung enthielt sich.

Die EU-Kommission will mit ihrer Entscheidung einem Mangel an Futtermitteln vorbeugen. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält die drei Genmaise für genauso sicher wie konventionellen Mais. Die für zehn Jahre gültigen Genehmigungen beziehen sich auf die Einfuhr und Weiterverarbeitung in allen 27 EU-Ländern.

Im Sommer hatte es noch eine andere Entscheidung gegeben: Tierfutter aus den USA war damals wegen Spuren nicht zugelassener Gen-Sorten in Europa abgewiesen worden.

wal/AFP/Reuters

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Forum

insgesamt 2454 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
12.01.2010 von Alka Wumm:

Bitte erklären Sie uns den Unterschied. mehr...

12.01.2010 von Paul123:

Also, alle Leute, die nicht Deiner Meinung sind, haben keine Ahnung... Das ist eine tolle Diskussionsgrundlage, Morla. Unglaublich, ohne Worte... mehr...

12.01.2010 von Internetnutzer:

Sie müssen sich die Mühe machen, in diesem Forum zurückzublättern. Da steht bereits ein Link, der alle ihre Fragen beantwortet, soweit ich mich erinnern kann, von einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt oder ähnlich. Da [...] mehr...

11.01.2010 von uralte Morla:

Das ist das problem, warum ich hier auch son bissel zickig war. Und man kann das leider immer wieder bei den menschen beobachten: haben keine ahnung...aber ne meinung. ---Zitat--- Dass jetzt diese unkontrollierten [...] mehr...

11.01.2010 von rm 202: unkontrollierten genetischen Veränderungen

Lieber Pax, können Sie hierzu weitere, genauere, Angaben machen? Um welche Pflanzen handelte es sich dabei? Welche Firmen haben das gemacht? Gibt es davon Heute noch Samen? Danke für Ihre Information. Liebe Grüße rm [...] mehr...

Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit! zum Forum...

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Wirtschaft
alles aus der Rubrik Staat & Soziales
alles zum Thema Gentechnik

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Die wichtigsten Punkte zum Genmais

MON 810

Die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 des US-Herstellers Monsanto, ist seit 1998 in der EU zugelassen. Sie ist bisher einzige kommerziell angebaute transgene Pflanze in Europa. Österreich, Frankreich, Ungarn, Luxemburg, Griechenland haben den Anbau verboten. In Deutschland ist MON 810 seit 2005 erlaubt. Zwei Jahre später war die Aussaat dann schon einmal gestoppt worden. Im Dezember 2007 legte Monsanto aber einen Plan zur allgemeinen Überwachung des Anbaus vor, woraufhin der Anbau wieder zugelassen wurde.


Der Anbau in Deutschland

Die Genveränderung

Der Schädling






TOP



TOP