Berlin - Es ist ein Angebot, das die Ökolobby in Argumentationsnot bringen soll: Die Energiekonzerne haben vielfach versucht, der Regierung und Öffentlichkeit eine Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken schmackhaft zu machen, indem sie Milliardengewinne für den Staat in Aussicht stellen. Der Staat soll nach dieser Logik einen erheblichen Teil der Atomstromgewinne abschöpfen - und mit dem Geld Projekte im Bereich erneuerbare Energien vorantreiben.
Jetzt zeigt sich: Das Angebot der Energiekonzerne ist möglicherweise eine Illusion. Die Gewinne, die der Staat durch eine Laufzeitverlängerung machen würde, wären einer Studie zufolge zunächst recht bescheiden. Selbst bei einer Abschöpfung des Großteils solcher Gewinne seien in dieser Legislaturperiode im Schnitt 300 Millionen Euro pro Jahr zu erwarten, berichtete die "Berliner Zeitung" vorab unter Berufung auf eine Erhebung der Landesbank Baden-Württemberg.
Hauptgrund sei, dass die Konzerne geschätzte 3,2 Milliarden Euro in ältere Atomkraftwerke stecken müssten, um deren Weiterbetrieb überhaupt zu ermöglichen. Das senke die Gewinne in den kommenden vier Jahren auf 1,8 Milliarden Euro. Davon werde der Staat über den gesamten Zeitraum verteilt schätzungsweise 1,2 Milliarden abschöpfen.
Der Großteil der kalkulierten Zusatzgewinne sei erst ab 2014 zu erwarten, hieß es in dem Bericht der "Berliner Zeitung" weiter. Sie beliefen sich der Studie zufolge auf 37,5 Milliarden Euro, von denen 24,4 Milliarden auf den Staat entfallen könnten.
ssu/Reuters
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Trevis, wenn Sie schon wiki zitieren, dann sollten Sie auch Ihren Beitrag mit der Quelle abstimmen. Denn Sie schreiben: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten) schreibt aber explizit für Ihre [...] mehr...
Bis jetzt habe ich von Atomikern immer nur gelesen: In 50Jahren könnte Kernfusion unseren Strombedarf stillen. Oder von Anderen: Bis 2050 ist eine Energieversorgung aus EE _möglich_. Was halten Sie da für die realistischere [...] mehr...
Nicht "auf", sondern "um" 20-50% der Nennleistung. http://www.ier.uni-stuttgart.de/img/pdf_link/Hundt_atw_2010-02.pdf mehr...
Aber "Rezi"! Sie als Fachmann kennen doch die bestehenden Verbundnbetze und Pläne für deren Ausbau /Optimierung? Selbst wenn bei Ihnen im schweizerischen Bergdorf mal wochenlang kein Wind weht und sich Nebel [...] mehr...
Es geht nicht um das herunterfahren auf 0% Leistung sondern auf die immer wieder als "mit Links" herunterfahrbarer Leistung auf 20-50% der Maximal-Leistung. Und hier sollen AKW's alle anderen Kraftwerke schlagen. mehr...
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