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07.12.2009
 

Ernüchternde Studie

Riester-Rentenversicherungen lohnen sich kaum

Rentner: Mit einem Riester-Vertrag sorgen fast 13 Millionen Deutsche für's Alter vorZur Großansicht
DDP

Rentner: Mit einem Riester-Vertrag sorgen fast 13 Millionen Deutsche für's Alter vor

Die meisten der fast 13 Millionen Riester-Sparer setzen nicht auf einen Bank-oder Fondssparplan, sondern auf eine Rentenversicherung. Doch nach einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" sind ungeförderte Privatrenten oft attraktiver. Der Grund: die hohen Kosten der Riester-Verträge.

Frankfurt am Main - Schlechte Nachrichten für einen Großteil der fast 13 Millionen Riester-Sparer: Eine Rentenversicherung mit Riester-Förderung bietet den Sparern trotz staatlicher Zulagen oft weniger Leistungen als ungeförderte Privatrenten. Wie das Verbrauchermagazin "Öko-Test" am Montag berichtete, sind die Vertragskosten bei Riester-Renten fast immer höher als bei Privatrenten, sodass ein Großteil der versprochenen Verzinsung dadurch aufgezehrt wird.

Bei den von "Öko-Test" geprüften Modellfällen hatten den Angaben zufolge Riester-Sparer zu Rentenbeginn bis zu 3263 Euro weniger Garantiekapital und bis zu 14.373 Euro weniger Gesamtkapital auf dem Konto als bei einer ungeförderten Privatrente. Die Vertragslaufzeit und die Höhe der Einzahlungen seien in den getesteten Fällen identisch gewesen.

Auch die Rentenleistung fällt laut Verbrauchermagazin bei den Riester-Verträgen geringer aus. In einem Vergleichsfall sei einem 35-Jährigen bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren und einer jährlichen Einzahlung von 2100 Euro eine Rentenleistung prognostiziert worden, die um 540 Euro unter der einer Privatrente gelegen habe.

Die Tester bemängelten, dass die Kostenangaben bei Riester-Verträgen nach wie vor intransparent und für die Verbraucher nicht auf Anhieb erkennbar seien. Vor allem verschwiegen die Anbieter oft, dass von den staatlichen Zulagen auch noch Abschluss- und Verwaltungskosten abgingen, die nicht selten höher seien als die Kosten, die auf den Eigenbeitrag der Riester-Sparer erhoben werden. Nur minimale Kosten entstünden hingegen bei Riester-Banksparplänen, die zudem oft höhere Renditen böten.

böl/ddp/Dow Jones

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04.06.2010 von rolli:

Wer soll denn in das Niedriglohnland Deutschland kommen? Hochqualifizierte gehen dahin, wo die Löhne reizen und der Lebensstandard und das lebensgefühl. Alles das gibt es in D. nicht. Dazu die Hartz gesetze. Alleine die reichen [...] mehr...

04.06.2010 von Clownfish:

Was Sie da schreiben ist ziemlicher Unfug. Formulierungen wie "nicht Benötigte des Arbeitsmarktes" mögen zwar spaßige Kampfbegriffe sein, machen aber nur Sinn, wenn man den Staat/die Gesellschaft als eine Art [...] mehr...

04.06.2010 von Interessierter0815:

Ja, warum so eine einfache Lösung? Warum das Propagandamärchen unterstützen? Definition eines Umlageverfahrens? Und warum, wird in der öffentlichen Diskussion IMMER die PRODUKTIVITÄT außen vor gelassen? mehr...

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