Berlin - Bis zu 1100 Euro will das Finanzamt haben: Hunderttausende Kurzarbeiter müssen für 2009 Steuern nachzahlen. Davor hatte das Finanzministerium bereits im Frühjahr gewarnt. Je nach Einkommen können das mehrere hundert Euro sein, berichtet jetzt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL).
In der Spitze könne die Nachforderung der Finanzämter bei fast 1100 Euro liegen. Diese Summe werde fällig, wenn ein verheirateter Metaller mit einem Einkommen von regulär 4000 Euro brutto im Monat das komplette Jahr auf Kurzarbeit war. Für ein halbes Jahr müsste der Metaller aus dem Beispiel Steuern in Höhe von 390 Euro zahlen, schreibt die "Bild"-Zeitung.
Zwar ist das Kurzarbeitergeld eine steuerfreie Leistung des Staates, ähnlich wie etwa das Eltern- oder Krankengeld. Doch wird die Summe zur Berechnung des zu versteuernden Einkommens, also dem Lohn und sonstigen Einkünften, hinzugezählt. Dadurch erhöht sich die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer. Laut NVL könne das zu Steuernachforderungen oder - im günstigen Falle - auch zu geringen Rückerstattungen der Finanzämter führen.
Nach Angaben des Finanzministeriums sollten alle mit einer Nachzahlung rechnen, bei denen das Kurzarbeitergeld nur einen teilweisen Lohnausfall ausgeglichen hat. "Zur Sicherheit sollte man heute schon etwas Geld beiseite legen", rät das Ministerium. Weil die steuerfreien Einnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Familie für einen gewissen Zeitraum erhöhen würden, sei das nachträgliche Anrechnen eine gerechte Regelung.
Es seien allerdings nicht alle Kurzarbeiter von möglichen Forderungen betroffen - und bei vollständigen Verdienstausfällen komme es im Regelfall nicht zu Steuernachzahlungen, schreibt das Ministerium.
NVL-Chef Uwe Rauhöft mahnt die mehr als eine Million Kurzarbeiter in Deutschland laut "Bild", für 2009 eine Steuererklärung einzureichen. "Alle Kurzarbeiter müssen für 2010 eine Steuererklärung abgeben - egal, ob sie Steuern nachzahlen müssen oder Geld zurück bekommen", sagte Rauhöft dem Blatt.
ore/AFP
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Und Ihr Beitrag besteht nur aus Pseudo-Flames! Shame on you. mehr...
mein Job ist schon lange weg ! So einen finde ich auch nicht wieder, weil sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einflussreichen Betriebsräten, Anspruch auf Sonderurlaub, Sonderzahlungen und [...] mehr...
Heute Hüh, morgen hott. Gestern Aufschwung, heute schrumpfende Löhne. Wer liest diesen Unsinn eigentlich noch? Zum Glück steht der Link zum Forum schon auf der Titelseite. So erspar ich mir den Umweg über den Artikel. mehr...
WOher haben Sie die Zahl "10.000" und woher die Sicherheit, dass es nicht 10.001 oder 9.999 sind? Sind Sie der Eliteverwalter? Niemals, denn wir schreiben nun mal das Jahr 2011. Sie können aber zum Islam [...] mehr...
Es wird Zeit, dass die Gewerkschaften wieder den Job machen für den sie bezahlt werden. Andernfalls ist der Wutbürger gefragt, wie man weiss, können die Rahmenbedingungen, wie Mindestlöhne sehr wohl von der Politik festgelegt [...] mehr...
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