Von Laura Himmelreich, Michael Kröger und Anselm Waldermann
Hamburg - Die Krise fing weit entfernt an. In den USA, Tausende Kilometer von Deutschland, brach im Sommer 2007 der Immobilienmarkt zusammen. Aber was hatte das mit der Bundesrepublik zu tun? Im September 2008 stürzte dann die US-Investmentbank Lehman Brothers in die Pleite, der Auslöser der größten Weltwirtschaftskrise seit den dreißiger Jahren. Trotzdem blieb die Rezession surreal. Viele Deutschen kennen die Krise bis heute nur aus den Nachrichten: als düstere Schlagzeilen, als Grafikkurven, die nach unten zeigen.
Im kommenden Jahr wird sich das vermutlich ändern. 2010 wird die Krise bei den Menschen in Deutschland ankommen, erwarten führende Ökonomen.
Auf den ersten Blick hat Deutschland zwar das Schlimmste hinter sich. Der Absturz der Wirtschaft ist gestoppt, die Konjunktur hat sich berappelt, sogar ein Mini-Wachstum scheint möglich. Doch das ist nur ein Ausschnitt der Realität, eine statistische Wahrheit. Ganz anders sieht es an der Basis aus.
Bei den Arbeitnehmern, den Steuerzahlern, den Konsumenten machen sich die Spätfolgen der Krise erst allmählich bemerkbar. Denn die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt folgt der Konjunktur mit mehreren Monaten Abstand. Experten prognostizieren mehr als vier Millionen Arbeitslose für 2010, und auch für jene, die ihren Job behalten, brechen härtere Zeiten an. Große Gehaltssteigerungen dürften im kommenden Jahr nicht drin sein.
SPIEGEL ONLINE hat mit führenden Ökonomen über ihre Erwartungen für 2010 gesprochen: Wie verläuft die Konjunktur? Was passiert auf dem Arbeitsmarkt? Droht gar eine große Inflation? Ihre Analyse:
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Andere bringen es über Stiftungen oder sonstige Steuersparmodelle ins Ausland. Das der Staat solche Schlupflöcher nicht stopft, scheint mir ein Hinweis auf eine entsprechend starke Lobby diesbezüglich zu sein. Immerhin gibt es [...] mehr...
wie gesagt, habe ich im Statistischen Bundesamt gearbeitet. Auf der Homepage www.destatis.de findet man sich nach paarmaligen Suchen gut zurecht. Außerdem die Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de/. Mit [...] mehr...
[QUOTE=don_tango;4752891]Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder andere Mercedes-Werker auch etwas davon. Außerdem schon mal was von Merchandising [...] mehr...
Nichts kann ewig wachsen. Egal, wie groß das "Plus" des nächsten Aufschwungs glänzen wird, es ist nur noch staatsfinanziert, früher nannte man dies Subvention, siehe Berbauwirtschaft. Zweitens werden Arbeitnehmer und [...] mehr...
Jo, ich weiß nicht wieviel weniger Rosberg verdient, wird aber wohl auch die eine oder andere Millionen sein. Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder [...] mehr...
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