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25.12.2009
 

Prognose für 2010

Ökonomen warnen vor Rückkehr der Rezession

Von Laura Himmelreich, Michael Kröger und Anselm Waldermann

Stahlarbeiter (in Nordrhein-Westfalen): Erreicht die Krise den Arbeitsmarkt?Zur Großansicht
dpa

Stahlarbeiter (in Nordrhein-Westfalen): Erreicht die Krise den Arbeitsmarkt?

Mehr als vier Millionen Arbeitslose, ein Gehaltsstopp für die Beschäftigten - und ein drohendes Comeback der Rezession. Für Deutschland wird 2010 ein hartes Jahr. Führende Ökonomen analysieren auf SPIEGEL ONLINE die Aussichten: was bei Konjunktur, Inflation und Steuern wirklich droht.

Hamburg - Die Krise fing weit entfernt an. In den USA, Tausende Kilometer von Deutschland, brach im Sommer 2007 der Immobilienmarkt zusammen. Aber was hatte das mit der Bundesrepublik zu tun? Im September 2008 stürzte dann die US-Investmentbank Lehman Brothers in die Pleite, der Auslöser der größten Weltwirtschaftskrise seit den dreißiger Jahren. Trotzdem blieb die Rezession surreal. Viele Deutschen kennen die Krise bis heute nur aus den Nachrichten: als düstere Schlagzeilen, als Grafikkurven, die nach unten zeigen.

Im kommenden Jahr wird sich das vermutlich ändern. 2010 wird die Krise bei den Menschen in Deutschland ankommen, erwarten führende Ökonomen.

Auf den ersten Blick hat Deutschland zwar das Schlimmste hinter sich. Der Absturz der Wirtschaft ist gestoppt, die Konjunktur hat sich berappelt, sogar ein Mini-Wachstum scheint möglich. Doch das ist nur ein Ausschnitt der Realität, eine statistische Wahrheit. Ganz anders sieht es an der Basis aus.

Bei den Arbeitnehmern, den Steuerzahlern, den Konsumenten machen sich die Spätfolgen der Krise erst allmählich bemerkbar. Denn die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt folgt der Konjunktur mit mehreren Monaten Abstand. Experten prognostizieren mehr als vier Millionen Arbeitslose für 2010, und auch für jene, die ihren Job behalten, brechen härtere Zeiten an. Große Gehaltssteigerungen dürften im kommenden Jahr nicht drin sein.

SPIEGEL ONLINE hat mit führenden Ökonomen über ihre Erwartungen für 2010 gesprochen: Wie verläuft die Konjunktur? Was passiert auf dem Arbeitsmarkt? Droht gar eine große Inflation? Ihre Analyse:

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insgesamt 65 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
27.12.2009 von don_tango: Bitte geben Sie einen Titel...

Andere bringen es über Stiftungen oder sonstige Steuersparmodelle ins Ausland. Das der Staat solche Schlupflöcher nicht stopft, scheint mir ein Hinweis auf eine entsprechend starke Lobby diesbezüglich zu sein. Immerhin gibt es [...] mehr...

27.12.2009 von dabinich: Information

wie gesagt, habe ich im Statistischen Bundesamt gearbeitet. Auf der Homepage www.destatis.de findet man sich nach paarmaligen Suchen gut zurecht. Außerdem die Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de/. Mit [...] mehr...

26.12.2009 von montaxx: ja,ja...

[QUOTE=don_tango;4752891]Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder andere Mercedes-Werker auch etwas davon. Außerdem schon mal was von Merchandising [...] mehr...

26.12.2009 von jonny zumweg: Die Grenzen sind erreicht

Nichts kann ewig wachsen. Egal, wie groß das "Plus" des nächsten Aufschwungs glänzen wird, es ist nur noch staatsfinanziert, früher nannte man dies Subvention, siehe Berbauwirtschaft. Zweitens werden Arbeitnehmer und [...] mehr...

26.12.2009 von don_tango: Kirche im Dorf lassen

Jo, ich weiß nicht wieviel weniger Rosberg verdient, wird aber wohl auch die eine oder andere Millionen sein. Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder [...] mehr...

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Welches Wachstum Experten vorhersagen

Fünf Wirtschaftsweise

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Fünf Wirtschaftsweise") rechnet für 2010 mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,5 Prozent. Für 2011 liegt die Prognose bei 1,4 Prozent.

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