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25.12.2009
 

Prognose für 2010

Ökonomen warnen vor Rückkehr der Rezession

Von Laura Himmelreich, Michael Kröger und Anselm Waldermann

Stahlarbeiter (in Nordrhein-Westfalen): Erreicht die Krise den Arbeitsmarkt?Zur Großansicht
dpa

Stahlarbeiter (in Nordrhein-Westfalen): Erreicht die Krise den Arbeitsmarkt?

2. Teil: Wird die Wirtschaft wieder wachsen?

Die gute Nachricht zuerst: Das Schlimmste scheint vorüber - nach der größten Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich die Konjunktur seit dem Sommer wieder stabilisiert. Doch das war es auch schon an Positivem.

Glaubt man den führenden deutschen Ökonomen, dann wird die Wirtschaft 2010 einfach vor sich hindümpeln. Für ein Mini-Wachstum wird es wohl reichen, doch ein richtiger Aufschwung ist nicht in Sicht.

"Wir erwarten 2010 nur eine langsame Erholung", sagt Joachim Scheide, Prognosechef am Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel. "Vor allem für das laufende Winterhalbjahr deuten die Frühindikatoren auf eine recht schwache Entwicklung hin." Die magere Aussicht: Im Gesamtjahr 2010 dürfte die Wirtschaft "um reichlich ein Prozent" wachsen.

Das erwarten Ökonomen für 2010
IfW Ifo IMK RWI
BIP-Wachstum in % 1,0 1,7 2,0 1,6
Arbeitsl. im Schnitt in Mio. 3,9 3,6 3,6 3,6
Arbeitsl. im Max. in Mio. 4,1 - 3,8 3,8
Inflation in % - 0,6 - 0,9
Quelle: SPIEGEL ONLINE

Etwas optimistischer ist Hans-Werner Sinn, Chef des Münchner Ifo-Instituts. Er rechnet für 2010 mit einem Plus von 1,7 Prozent (siehe Tabelle). Allerdings weist der Forscher explizit darauf hin, dass eine Konjunkturprognose nie genau sein kann. Das Ergebnis werde mit einer Zweidrittel-Wahrscheinlichkeit irgendwo zwischen 0,9 und 2,5 Prozent liegen. "Wir sind senkrecht abgestürzt und krabbeln allmählich auf allen Vieren wieder nach oben. Aber das wird ein langsamer und mühsamer Prozess."

"Es herrscht noch kein Aufschwung", sagt Gustav Horn, der wissenschaftliche Leiter des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). "Das Vorkrisenniveau ist noch nicht wieder erreicht - und wird voraussichtlich weder 2010 noch 2011 wieder erreicht werden."

Gibt es also gar keine Hoffnung? Doch, aber in sehr bescheidenen Maßen. Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt, gleichzeitig Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), erwartet neue Konjunkturimpulse nur noch vom Staat und beim Export. Das Wachstum 2010 werde wohl "hauptsächlich von Staatsverbrauch, öffentlichen Investitionen und Außenbeitrag getragen". Immerhin: Es dürfte sich "im Verlauf des Jahres etwas beschleunigen".

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27.12.2009 von don_tango: Bitte geben Sie einen Titel...

Andere bringen es über Stiftungen oder sonstige Steuersparmodelle ins Ausland. Das der Staat solche Schlupflöcher nicht stopft, scheint mir ein Hinweis auf eine entsprechend starke Lobby diesbezüglich zu sein. Immerhin gibt es [...] mehr...

27.12.2009 von dabinich: Information

wie gesagt, habe ich im Statistischen Bundesamt gearbeitet. Auf der Homepage www.destatis.de findet man sich nach paarmaligen Suchen gut zurecht. Außerdem die Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de/. Mit [...] mehr...

26.12.2009 von montaxx: ja,ja...

[QUOTE=don_tango;4752891]Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder andere Mercedes-Werker auch etwas davon. Außerdem schon mal was von Merchandising [...] mehr...

26.12.2009 von jonny zumweg: Die Grenzen sind erreicht

Nichts kann ewig wachsen. Egal, wie groß das "Plus" des nächsten Aufschwungs glänzen wird, es ist nur noch staatsfinanziert, früher nannte man dies Subvention, siehe Berbauwirtschaft. Zweitens werden Arbeitnehmer und [...] mehr...

26.12.2009 von don_tango: Kirche im Dorf lassen

Jo, ich weiß nicht wieviel weniger Rosberg verdient, wird aber wohl auch die eine oder andere Millionen sein. Fakt ist auch, daß diverse Technik-Innovationen ihren Weg in die Serienproduktion finden. Insofern hat der eine oder [...] mehr...

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Welches Wachstum Experten vorhersagen

Fünf Wirtschaftsweise

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Fünf Wirtschaftsweise") rechnet für 2010 mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,5 Prozent. Für 2011 liegt die Prognose bei 1,4 Prozent.

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Führende Wirtschaftsinstitute

EU-Kommission

Internationaler Währungsfonds





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