Wirtschaft


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14.01.2010
 

Währungsunion

EZB-Chef Trichet nennt Ausstieg Griechenlands absurd

Jean-Claude Trichet: Der EZB-Präsident weist Griechenland den WegZur Großansicht
AP

Jean-Claude Trichet: Der EZB-Präsident weist Griechenland den Weg

Die Spekulationen an den Finanzmärkten über einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion reißen nicht ab. Doch jetzt hat EZB-Präsident Trichet eindeutig Position bezogen. Ein solches Szenario sei absurd.

Frankfurt am Main - Klare Worte: Die Finanzprobleme Griechenlands werden nach den Worten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, nicht zu einem Austritt aus der Währungsunion führen. "Ich kommentiere solche absurden Hypothesen nicht", sagte er am Donnerstag.

Der Franzose forderte Griechenland aber zugleich auf, seine Hausaufgaben zu machen und seine Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. "Es gibt viel harte Arbeit zu erledigen", so der EZB-Chef.

Die Regierung in Athen hatte zuvor erste Details ihres Sparplans bekanntgegeben. Demnach soll das Defizit binnen drei Jahren unter die EU-Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden. Für 2009 wird ein Fehlbetrag von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet.

Leitzins bleibt bei einem Prozent

Die Rating-Agenturen stuften wegen der Schuldenkrise die Kreditwürdigkeit des Landes herab, was neue Kredite für Griechenland erheblich verteuert. An den Finanzmärkten wird über einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion spekuliert, weil Athen dann die eigene Währung abwerten und dadurch unter anderem den Export ankurbeln könnte.

Erwartungsgemäß hat die EZB bei ihrer Ratssitzung am Donnerstag den Leitzinssatz für die Eurozone bestätigt. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Banken bei der EZB Geld leihen, bleibt somit bei einem Prozent. Die Notenbank hatte ihren Leitzins zuletzt im vergangenen Mai um 25 Basispunkte auf diesen historischen Tiefstand gesenkt.

böl/Reuters/ddp/Dow Jones

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07.03.2010 von Satiro:

Da ich bisher ich keine Ahnung hatte, wer sich hinter dieser Gesellschaft für Wissenschaft und Politik verbirgt, habe ich mal etwas gegoogelt und mit zwei Mausclicks gefunden : >>>Einer der wichtigsten [...] mehr...

07.03.2010 von Satiro:

Auch dieser famose Heribert Dieter scheint nicht zu wissen, dass die wahre Wirtschaftsleistung Griechenlands auch die von keiner Statistik erfaßte Schattenwirtschaft des Landes beinhalten müßte. Und wenn man die Spekulation, [...] mehr...

07.03.2010 von werner3: Soll die EU im Notfall einspringen?

Auf gar keinen Fall. Wenn die Griechen klug sind, lassen sie sich den Radikalsparkurs nicht aufzwingen, da er zum Kollaps ihrer ohnenhin schwachen Wirtschaft führen muß. Davon würden sie sich viele Jahre nicht erholen. Es [...] mehr...

07.03.2010 von Alka Wumm:

Aha, am besten wir legalisieren ebenfalls die Korruption. Das macht die Lage mit den Parteispenden und den Sponsoring von Parteievents wesentlich einfacher. Ist wahrscheinlich schon in Arbeit. mehr...

06.03.2010 von Deutschmichel: Kann das ein Grund sein?

Dass vor einigen Tausend Jahren dort eine - damals wie heute zweifelhafte - Demokratie ihre Wiege hatte, kann doch nicht der Grund dafür sein, einem Haufen korrupter Beamter und zahlungsunwilliger Steuersünder das weiche Bett [...] mehr...

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