Frankfurt am Main - Klare Worte: Die Finanzprobleme Griechenlands werden nach den Worten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, nicht zu einem Austritt aus der Währungsunion führen. "Ich kommentiere solche absurden Hypothesen nicht", sagte er am Donnerstag.
Der Franzose forderte Griechenland aber zugleich auf, seine Hausaufgaben zu machen und seine Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. "Es gibt viel harte Arbeit zu erledigen", so der EZB-Chef.
Die Regierung in Athen hatte zuvor erste Details ihres Sparplans bekanntgegeben. Demnach soll das Defizit binnen drei Jahren unter die EU-Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden. Für 2009 wird ein Fehlbetrag von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet.
Leitzins bleibt bei einem Prozent
Die Rating-Agenturen stuften wegen der Schuldenkrise die Kreditwürdigkeit des Landes herab, was neue Kredite für Griechenland erheblich verteuert. An den Finanzmärkten wird über einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion spekuliert, weil Athen dann die eigene Währung abwerten und dadurch unter anderem den Export ankurbeln könnte.
Erwartungsgemäß hat die EZB bei ihrer Ratssitzung am Donnerstag den Leitzinssatz für die Eurozone bestätigt. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Banken bei der EZB Geld leihen, bleibt somit bei einem Prozent. Die Notenbank hatte ihren Leitzins zuletzt im vergangenen Mai um 25 Basispunkte auf diesen historischen Tiefstand gesenkt.
böl/Reuters/ddp/Dow Jones
Auf anderen Social Networks posten:
Da ich bisher ich keine Ahnung hatte, wer sich hinter dieser Gesellschaft für Wissenschaft und Politik verbirgt, habe ich mal etwas gegoogelt und mit zwei Mausclicks gefunden : >>>Einer der wichtigsten [...] mehr...
Auch dieser famose Heribert Dieter scheint nicht zu wissen, dass die wahre Wirtschaftsleistung Griechenlands auch die von keiner Statistik erfaßte Schattenwirtschaft des Landes beinhalten müßte. Und wenn man die Spekulation, [...] mehr...
Auf gar keinen Fall. Wenn die Griechen klug sind, lassen sie sich den Radikalsparkurs nicht aufzwingen, da er zum Kollaps ihrer ohnenhin schwachen Wirtschaft führen muß. Davon würden sie sich viele Jahre nicht erholen. Es [...] mehr...
Aha, am besten wir legalisieren ebenfalls die Korruption. Das macht die Lage mit den Parteispenden und den Sponsoring von Parteievents wesentlich einfacher. Ist wahrscheinlich schon in Arbeit. mehr...
Dass vor einigen Tausend Jahren dort eine - damals wie heute zweifelhafte - Demokratie ihre Wiege hatte, kann doch nicht der Grund dafür sein, einem Haufen korrupter Beamter und zahlungsunwilliger Steuersünder das weiche Bett [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Staat & Soziales | RSS |
| alles zum Thema Europäische Zentralbank | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH