Washington - Die Welt und vor allem Deutschland lassen die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten deutlich schneller hinter sich als erwartet. Für dieses Jahr korrigierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für Deutschland kräftig um 1,2 Punkte auf 1,5 Prozent nach oben.
Weltweit sei dank massiver staatlicher Hilfen ein Zuwachs von 3,9 Prozent zu erwarten - 0,8 Punkte mehr als zunächst vorausberechnet. Das geht aus dem aktualisierten Weltwirtschaftsausblick des Weltwährungsfonds hervor, der am Dienstag in Washington vorgelegt wurde. Für 2011 geht der IWF von 4,3 Prozent Wachstum weltweit aus (siehe Tabelle linke Spalte).
Besonders stark wird nach Ansicht der Experten Chinas Wirtschaft wachsen. Für 2010 rechnen sie mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um zehn Prozent. Im vergangenen Jahr lag der Zuwachs nur bei 8,7 Prozent.
Damit fällt die Prognose des IWF deutlich positiver aus als die der Weltbank, die vergangene Woche veröffentlicht wurde. Für das laufende Jahr prognostiziert sie in ihrem Bericht ein globales Wirtschaftswachstum von lediglich 2,7 Prozent und für 2011 eines von 3,2 Prozent.
Die Vereinten Nationen gehen in ihrem Bericht von einer noch geringeren globalen Wirtschaftsleistung aus. Sie rechnen mit einem "sanften" Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,4 Prozent für das Jahr 2010.
Etwa zeitgleich mit den positiven IWF-Vorhersagen korrigiert auch die Bundesregierung ihre Prognose für 2010 nach oben. Diese liegt nach Angabe des "Handelsblatt" nun bei 1,4 Prozent statt bei 1,2 Prozent. Offiziell legt Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) den Jahreswirtschaftsbericht an diesem Mittwoch vor.
Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex lässt auf gute Stimmung schließen. Er stieg im Januar zum zehnten Mal in Folge und erreichte 95,8 Punkte, nachdem er im Vormonat bei 94,7 Punkten lag.
Die erfreuliche Entwicklung könnte auch bei den Arbeitnehmern ankommen: Sie werden 2010 nach Einschätzung der Bundesregierung zum ersten Mal seit fünf Jahren netto wieder mehr Geld verdienen.
Zwar dürfte wegen der schlechteren Lage auf dem Arbeitsmarkt die Bruttolohn- und -gehaltssumme um 0,3 Prozent leicht sinken. "Durch die staatlichen Entlastungen bei der Einkommensbesteuerung nimmt die Summe der Nettolöhne und -gehälter gleichwohl um 1,3 Prozent merklich zu", heißt es vorab im neuen Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung. 2009 waren die Nettolöhne und -gehälter um ein Prozent gesunken.
fro/dpa
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Ich denke nicht das s paradiesisch ist und es war auch einmal eine lange Zeit im Gespräch so zu verfahren seitens der Politik. Leider ist es nach wie vor so, dass dank unserer Mainstream Medien viele in unserem Lande denke das [...] mehr...
Ihre Fordung man sollte den HE die 400 Euro aus einem Nebenverdienst voll belassen, ist ja paradiesisch. Dann machen wir Normalos alle nur noch einen Minijobs. Besser kann es uns gar nicht gehen. Dann lohnt sich auch wieder [...] mehr...
Man sollte versuchen nicht derart große Töne zu spucken, es kann heutzutage jeden Treffen und das schneller als derjenige der heute auf Arbeitslose rumkloppt, selber beim Amt Hilfe ersuchen muss. Ich selber gehe im übrigen [...] mehr...
"Die Zahl der Arbeitslosen ist von 3 Millionen auf 4 Millionen zurückgegangen", so die offizielle Sprachregelung. mehr...
so wie das bei Zeitungen auch oft passiert, wenn Jemand eine Richtigstellung erklagt. Wäre doch interessant, wenn mal die richtigen Alo-Zahlen kleinlaut angegeben würden. Hier ist von 7+ Mio. die Rede. Zitat von [...] mehr...
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