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28.01.2010
 

3,6 Millionen ohne Job

Harter Winter treibt Arbeitslosigkeit hoch

Arbeitsamt in Hamburg: Kurzarbeit puffert die Auswirkungen der KriseZur Großansicht
DDP

Arbeitsamt in Hamburg: Kurzarbeit puffert die Auswirkungen der Krise

Der Winter kostet Hunderttausende Deutsche den Job - die Arbeitslosenquote ist im Januar um 0,8 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent gestiegen. Die gute Nachricht: Saisonbereinigt ist die Zahl der Erwerbslosen fast gleich geblieben, die Wirtschaftkrise hat den Arbeitsmarkt noch nicht voll erfasst.

Nürnberg - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar wegen des strengen Winters erwartungsgemäß gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, waren 3,617 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet. Das sind 342.000 mehr als im Vormonat und 129.000 mehr als im Januar 2009. Die Arbeitslosenquote hat sich damit im Vergleich zum Vormonat von 7,8 auf 8,6 Prozent erhöht.

Saisonbereinigt ist die Zahl der Erwerbslosen um 6000 auf 3,429 Millionen geklettert. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg um 17.000 gerechnet. Im Westen nahm die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl um 10.000 zu, im Osten verringerte sie sich um 4000.

"Auch zum Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiter robust", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. "Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen", fügte er hinzu. Die Wirtschaftskrise habe sich bislang weniger stark als befürchtet auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt.

Das zeigt sich auch in der Prognose der BA: Im Jahresdurchschnitt werden nach neuesten Prognosen zwischen 3,7 und 3,8 Millionen Männer und Frauen arbeitslos sein, sagte Weise. Bisher war die Bundesbehörde von einer durchschnittlichen Jahresarbeitslosigkeit von 4,1 Millionen ausgegangen. Nach der positiven Entwicklung der vergangenen Monate hatte sich bereits abgezeichnet, dass diese Prognose nach unten korrigiert werden müsse.

Noch immer puffere die Kurzarbeit die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise ab, sagte Weise. Im Januar waren nach Schätzungen der BA knapp eine Million Beschäftigte in Kurzarbeit. Die Zahl der Neuanmeldungen habe zum Jahresauftakt zwischen 70.000 und 100.000 gelegen. Damit sei die Nachfrage nach diesem Instrument leicht gesunken.

ore/ddp/dpa

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insgesamt 15 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
29.01.2010 von JoschSche: Psssssssst...

...das darf die Öffentlichkeit doch auf GAR keinen Fall nie nicht erfahren! Dann stimmen doch die ganzen Märchen von diversen Job-Wundern auf einmal nicht mehr. Das Drolligste an der "Verlautbarung" der [...] mehr...

28.01.2010 von Celestine: xxx

Zu den nicht mitgezählten gehören auch Menschen, die über ein Jahr arbeitslos sind, aber noch Vermögen bzw. Rücklagen haben, so dass sie sich für Hartz-IV noch nicht qualifizieren. Dieses dürfen sie nach einem Jahr [...] mehr...

28.01.2010 von Celestine: xxx

Es stünde DER SPIEGEL gut zu Gesicht, wenn wenigstens hier die wahren Arbeitslosenzahlen angegeben würden statt der Wunschzahlen des Ministeriums, von denen €1-Jobber, in "Maßnahmen" geparkte, Aufstocker, über [...] mehr...

28.01.2010 von juergw.: Miesepeter !!

Man muß doch die noch arbeitende Masse nicht mit solchen Zahlen verwirren,das schafft doch nur Verdruß. Die veröffentlichen Zahlen müssen ja vorher "genehmigt"werden. mehr...

28.01.2010 von Steff-for: Aktionen

Warum wohl werden die wahren Zahlen nicht genannt...? ;-) Solange Arbeitslosigkeit als persönliches Versagen Einzelner gesehen wird, braucht unsere Regierung nichts zu fürchten. Jeder Schämt sich in seinem Elend. Wenn 1-Euro [...] mehr...

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Quelle: Statistisches Bundesamt Hinweis: saisonbereinigte Zahlen





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