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17.02.2010
 

Ifo-Index

Asiens Wachstum macht der Weltwirtschaft Mut

Bauarbeiter in Düsseldorf: Weltwirtschaftsklima verbessert sichZur Großansicht
AP

Bauarbeiter in Düsseldorf: Weltwirtschaftsklima verbessert sich

Die Ökonomen hoffen wieder: Der Zuversichtsindex des Ifo-Instituts ist zum Jahresbeginn deutlich gestiegen. Vor allem das Wachstum in Asien beflügelt den Optimismus der Konjunkturexperten. Auch Industriefirmen schöpfen neuen Mut - sie erwarten, dass die Investitionen 2010 deutlich zunehmen.

München - Das Klima der Weltwirtschaft verbessert sich im ersten Quartal. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts blicken Ökonomen wieder deutlich zuversichtlicher in die Zukunft. Der entsprechende Index ist zu Jahresbeginn von 91,4 Punkten im Vorquartal auf 99,5 Punkte gestiegen, teilte das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mit. Sowohl die Erwartungshaltung als auch die Lageeinschätzung hellten sich auf. Nach dem vierten Anstieg in Folge notiert der Indikator nun erstmals seit zwei Jahren über seinem langfristigen Durchschnitt:

Entwicklung Ifo-Index
Indikator Q4 2009 Q1 2010
Klima 91,4 99,5
Lage 54,2 67,3
Erwartungen 126,3 129,8
Quelle: Ifo-Institut

Getragen werde die Entwicklung vor allem von der guten Stimmung in Asien, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch. In allen anderen großen Wirtschaftsregionen liege der Indikator dagegen weiterhin unter seinem langjährigen Durchschnitt.

Die Ergebnisse sprechen laut Ifo für eine fortgesetzte Erholung der Weltwirtschaft in den kommenden Monaten. An der Umfrage haben sich im Januar 1057 Experten aus 94 Ländern beteiligt. Die Erhebung wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer in Paris (ICC) durchgeführt.

Nicht nur die Ökonomen, sondern auch die Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung. Laut einer Umfrage unter 28.000 Unternehmen werden die Investitionen 2010 deutlich steigen.

Auch der Rückgang des Euro-Kurses auf 1,36 Dollar sei sicherlich "für die exportierende Wirtschaft eine gute Botschaft", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Mittwoch in Berlin. Der Anlass für die Euro-Schwäche - die griechischen Haushaltsprobleme - könnten aber keine Freude machen. Am besten sei generell, wenn der Euro bei einem "vernünftigen Gleichgewichtskurs" notiere. "Wir sehen den im Moment zwischen 1,30 und 1,50 Dollar", ergänzte Wansleben.

Der DIHK rechnet für das erste Quartal 2010 trotz des harten Winters wieder mit Wirtschaftswachstum. "Es kann schon an den halben Prozentpunkt heranrücken", sagte DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier. Ohne den Winter wäre die Wachstumsrate sicherlich höher. Wansleben hatte zuvor betont, dass Produktionsausfälle wegen des Wetters zwar die Erholung zum Jahresanfang dämpfen, aber die Aussichten für das Gesamtjahr nicht gefährden könnten.

Andere Experten sind pessimistischer. Aufgrund der schwachen Konjunkturdaten, die zuletzt veröffentlicht wurden, gehen manche eher von einer monatelangen Dümpelwirtschaft aus.

ssu/AFP/dpa-AFX/Reuters

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03.06.2010 von tommyhb:

Ich denke nicht das s paradiesisch ist und es war auch einmal eine lange Zeit im Gespräch so zu verfahren seitens der Politik. Leider ist es nach wie vor so, dass dank unserer Mainstream Medien viele in unserem Lande denke das [...] mehr...

03.06.2010 von Kontrastprogramm:

Ihre Fordung man sollte den HE die 400 Euro aus einem Nebenverdienst voll belassen, ist ja paradiesisch. Dann machen wir Normalos alle nur noch einen Minijobs. Besser kann es uns gar nicht gehen. Dann lohnt sich auch wieder [...] mehr...

03.06.2010 von tommyhb:

Man sollte versuchen nicht derart große Töne zu spucken, es kann heutzutage jeden Treffen und das schneller als derjenige der heute auf Arbeitslose rumkloppt, selber beim Amt Hilfe ersuchen muss. Ich selber gehe im übrigen [...] mehr...

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