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23.02.2010
 

Kampf gegen die Krise

IWF warnt Staaten vor Knauserigkeit

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert für 2010 eine vor sich hindümpelnde Weltwirtschaft - die Industrieländer sollten ihre Konjunkturprogramme deshalb noch nicht herunterfahren. Immerhin können die Experten der Krise auch etwas Gutes abgewinnen.

Washington - Die Nachwehen der Wirtschaftskrise dauern an: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat davor gewarnt, die staatlichen Konjunkturprogramme zu rasch zurückzufahren. Die Wirtschaftslage sei in den meisten Industrieländern noch zu schlecht, um die Nothilfen in diesem Jahr zu beenden, teilte die Uno-Sonderorganisation am Dienstag mit.

Sollten sich die jüngsten Stabilisierungstrends auf den Märkten fortsetzen, könnte ein Ausstieg aus den Programmen im Jahr 2011 beginnen. Dies gelte auch für die Bundesregierung. Sie hatte - so wie die Regierungen anderer Industriestaaten - Konjunkturpakete aufgelegt, um das wirtschaftliche Wachstum während der Finanzkrise anzuregen.

Bislang gibt es laut IWF nur wenige Hinweise dafür, dass der private Konsum stark genug und selbsttragend sei. Sobald dies der Fall sei, sollte der Schwerpunkt zunächst auf dem Ende von Staatshilfen wie etwa Steuererleichterungen liegen. Erst anschließend sollten Zinserhöhungen erwogen werden.

Der IWF warnte zugleich vor einem besorgniserregenden Anstieg der Staatsdefizite. Es sei eine langfristige Mischung aus Steuererhöhungen, Ausgabenkürzungen und Reformen wie etwa im Gesundheitswesen nötig, um die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Insoweit sei die Wirtschaftskrise auch eine Chance, erklärten die Experten: Nun könnten notwendige Reformen vorangetrieben werden.

lgr/dpa-AFX/Reuters

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03.06.2010 von tommyhb:

Ich denke nicht das s paradiesisch ist und es war auch einmal eine lange Zeit im Gespräch so zu verfahren seitens der Politik. Leider ist es nach wie vor so, dass dank unserer Mainstream Medien viele in unserem Lande denke das [...] mehr...

03.06.2010 von Kontrastprogramm:

Ihre Fordung man sollte den HE die 400 Euro aus einem Nebenverdienst voll belassen, ist ja paradiesisch. Dann machen wir Normalos alle nur noch einen Minijobs. Besser kann es uns gar nicht gehen. Dann lohnt sich auch wieder [...] mehr...

03.06.2010 von tommyhb:

Man sollte versuchen nicht derart große Töne zu spucken, es kann heutzutage jeden Treffen und das schneller als derjenige der heute auf Arbeitslose rumkloppt, selber beim Amt Hilfe ersuchen muss. Ich selber gehe im übrigen [...] mehr...

02.06.2010 von Günter Bodendörfer:

"Die Zahl der Arbeitslosen ist von 3 Millionen auf 4 Millionen zurückgegangen", so die offizielle Sprachregelung. mehr...

02.06.2010 von kain-roman_schrijber: Kann nicht mal einer die Tagesschau verklagen...

so wie das bei Zeitungen auch oft passiert, wenn Jemand eine Richtigstellung erklagt. Wäre doch interessant, wenn mal die richtigen Alo-Zahlen kleinlaut angegeben würden. Hier ist von 7+ Mio. die Rede. Zitat von [...] mehr...

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IWF

Der Internationale Währungsfonds - kurz IWF - ist eine Sonderorganisation der Uno. Ziel des im Juli 1944 gegründeten Fonds ist es, die Wirtschaftsentwicklung und -politik der jeweiligen Mitgliedsstaaten zu überprüfen. Außerdem begutachtet der IWF halbjährlich die Weltwirtschaftslage. Die 185 Mitgliedsstaaten können je nach dem Anteil ihrer Einlagen auf Kredite ohne Auflagen oder Gebühren zurückgreifen. Alle darüber hinausgehenden Finanzhilfen sind jedoch an strenge Bedingungen gekoppelt. Das - und die ungleiche Verteilung der Stimmrechte - hat in der Vergangenheit zu massiver Kritik am IWF geführt.






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