Wirtschaft


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27.02.2010
 

Einigung

Tarifstreit im Öffentlichen Dienst beigelegt

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich geeinigt: Der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist beigelegt. Beide Seiten akzeptierten den Schlichterspruch, wonach die Gehälter bis 2011 um 2,3 Prozent steigen sollen.

Potsdam - Der Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst ist beendet. Arbeitgeber und Gewerkschaften akzeptierten am späten Samstagabend den Schlichterspruch für die zwei Millionen Angestellten beim Bund und den Kommunen.

Ihre Gehälter sollen nunmehr bis Sommer 2011 stufenweise um 2,3 Prozent angehoben werben. Auch wird es mit dem neuen Tarifvertrag Regelungen für eine Altersteilzeit ab dem 60. Lebensjahr geben sowie eine Beschäftigungsgarantie für Auszubildende nach erfolgreicher Prüfung.

Vor allem die kommunalen Arbeitgeber hatten sich in den langwierigen Verhandlungen zunächst schwergetan, den Schlichterspruch zu akzeptieren. Verwiesen wurde auf die leeren Kassen in vielen Gemeinden und die zugleich drohenden neuen Einnahmeausfälle durch die Steuerpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung.

Verdi-Chef Frank Bsirske hatte zu Beginn der Gespräche erklärt, der Schlichterspruch habe in der Tarifkommission seiner Organisation "keine Jubelstürme" ausgelöst. Die Gewerkschaften waren im Januar mit Forderungen im Gesamtvolumen von 5 Prozent in die Gespräche gegangen, hatten diese dann aber auf 3,5 Prozent reduziert. Die Arbeitgeber hatten nach langem Abwarten 1,5 Prozent angeboten.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

otr/dpa/Reuters/ddp

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insgesamt 117 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
20.12.2010 von dickebank: am Thema vorbei

Der Tarifvertrag im öffentlichen dienst der Länder regelt micht die Dienstbezüge der Beamten. Dafür gibt es das Bundesbesoldungsgesetz (BBesG). Die Tarife der Angestellten des Bundes und der Kommunen regelt der [...] mehr...

20.12.2010 von dickebank: Statistik und Bikinis

Ja und, was soll die Aussage? Beide offenbaren viel, aber wesentliches bleibt verborgen:) Da es keine Beamten im einfachen Dienst mehr gibt, zumindst keine nenenswerten Zahlen, ist die Vergleichsgrundlage "schief". [...] mehr...

19.12.2010 von arbusto:

Da können die Gewerkschaften noch so sehr poltern, dadurch wird die Öffentliche Hand nicht finanzkräftiger. Bis überhaupt mal inflationsbereinigt wieder das Steueraufkommen vom Jahr 2008 erreicht wird, da kann noch ein ganzes [...] mehr...

18.12.2010 von kurt klemm: @ kojo T

Sie schreiben: Die Rente zusammen mit der VBL war so ausgelegt, daß sie netto (mind.) 90% des letzten (bzw. höchsten) Nettoeinkommens betrug. Nun haben Sie aber ein paar desinformierte Hetzer gegen die Beamten gehörig [...] mehr...

18.12.2010 von simplyme: Tarife Öffi

Ja eben, die VBL plus Rente sollte damals Beamtenpensionenniveau haben, aber auch damals betrug die Rente allein keine 90 % des ehemaligen Nettos, wie von chirin behauptet. Eigenbeteiligung hat nichts mit der von chirin [...] mehr...

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