Mannheim - Finanzexperten rechnen für die kommenden sechs Monate noch immer mit einer langsamen Erholung der deutschen Wirtschaft. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der die Konjunkturerwartungen abbildet, ist im März 2010 nur leicht gesunken. Von 45,1 Punkten im Vormonat sei das Barometer auf nun 44,5 Punkte gesunken, hieß es heute in einer Mitteilung des Instituts.
Die Erwartungen liegen damit weiterhin deutlich über ihrem historischen Mittelwert von 27,2 Punkten. Die positiven Zahlen zur Industrieproduktion und zu den Auftragseingängen im Januar dürften die Finanzmarktexperten in ihrer Einschätzung einer wirtschaftlichen Erholung bestärkt haben, erklärte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. "Die deutsche Konjunktur ist aus der Intensivstation in die Reha gewechselt, aber von einer kräftigen Gesundung kann noch keine Rede sein."
"Für Deutschland ist die große Überraschung ausgeblieben", erklärte Postbank-Analyst Heinrich Bayer in einer ersten Stellungnahme. "Für die erste Jahreshälfte sehen wir in Deutschland gute Chancen für eine Fortsetzung der Erholung, in der zweiten Jahreshälfte dürfte es aber einige Rückschläge geben. Das gefährdet die Entwicklung insgesamt jedoch nicht."
Impuls vor allem in exportorientierten Branchen
Auch Alexander Koch von Unicredit beurteilt die Zahlen positiv: "Der kontrollierte Abwärtstrend hat sich fortgesetzt. Das bestätigt die Erwartung, dass die Impulse vom Lagerzyklus und von den Konjunkturprogrammen im Jahresverlauf weiter nachlassen und die Erholung an Tempo verliert. Wir haben aber bisher keinen Einbruch bei den Erwartungen festgestellt, weder beim ZEW noch bei den Unternehmen. Die Ifo-Erwartungen sind sogar weiter gestiegen."
Impulse für das Wirtschaftswachstum sehen die Finanzmarktexperten vor allem in den exportorientierten Branchen Maschinenbau, Chemie und Stahl. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland fällt im März besser aus als im Vormonat. Der entsprechende Indikator stieg um 2,9 Punkte auf minus 51,9 Punkte. Die Konjunkturerwartungen für die Euro-Zone sanken im März um 2,3 Punkte auf 37,9 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euro-Raum verbessert sich um 0,8 auf minus 61,3 Punkte. An der März-Umfrage beteiligten sich 289 Analysten.
mik/apn/Reuters/dpa
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Ich denke nicht das s paradiesisch ist und es war auch einmal eine lange Zeit im Gespräch so zu verfahren seitens der Politik. Leider ist es nach wie vor so, dass dank unserer Mainstream Medien viele in unserem Lande denke das [...] mehr...
Ihre Fordung man sollte den HE die 400 Euro aus einem Nebenverdienst voll belassen, ist ja paradiesisch. Dann machen wir Normalos alle nur noch einen Minijobs. Besser kann es uns gar nicht gehen. Dann lohnt sich auch wieder [...] mehr...
Man sollte versuchen nicht derart große Töne zu spucken, es kann heutzutage jeden Treffen und das schneller als derjenige der heute auf Arbeitslose rumkloppt, selber beim Amt Hilfe ersuchen muss. Ich selber gehe im übrigen [...] mehr...
"Die Zahl der Arbeitslosen ist von 3 Millionen auf 4 Millionen zurückgegangen", so die offizielle Sprachregelung. mehr...
so wie das bei Zeitungen auch oft passiert, wenn Jemand eine Richtigstellung erklagt. Wäre doch interessant, wenn mal die richtigen Alo-Zahlen kleinlaut angegeben würden. Hier ist von 7+ Mio. die Rede. Zitat von [...] mehr...
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