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20.03.2010
 

Gesundheitsreform

Union will Röslers Arzneimittel-Pläne verschärfen

Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP): Konkurrenz im PreiskampfZur Großansicht
dpa

Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP): Konkurrenz im Preiskampf

FDP-Gesundheitsminister Rösler will das Preismonopol der Pharmaindustrie brechen - doch der Union gehen seine Pläne offenbar nicht weit genug: Experten von CDU und CSU wollen Medikamente noch billiger machen.

Berlin - Er will ran an die Pharmaindustrie. Das hat Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zuletzt immer wieder betont. Mit Zwangsrabatten und Obergrenzen will er das Preismonopol der Industrie brechen - und so dafür sorgen, dass Medikamente hierzulande erschwinglicher werden.

Doch die Union hält einem Zeitungsbericht zufolge die Pläne von Rösler (FDP) für unzureichend. Die Gesundheitsexperten von CDU und CSU wollen weitaus energischer gegen das Preismonopol der Pharmaindustrie vorgehen, wie die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") unter Berufung auf ein Strategiepapier der Union berichtet.

Darin würden die Fachleute von CDU und CSU einscheidende Sofortmaßnahmen im Gesundheitswesen vorschlagen. So sollten drei Jahre lang die Preise für alle Arzneimittel eingefroren werden, hieß es in dem Bericht. Sei ein Medikament zudem deutlich teurer als im internationalen Vergleich, wolle die Union den Preis deckeln. Für patentgeschützte Arzneien solle der Zwangsrabatt steigen, den die Industrie den Krankenkassen gewähren muss.

Aber auch längerfristig setze die Union auf schärfere Instrumente als Rösler. So wolle sie etwa die Arzneimittelhersteller zwingen, Geld für überteuerte Medikamente zurückzuzahlen, berichtete das Blatt weiter. Mit ihrem Vorstoß wollen CDU und CSU den Minister zu einem schnelleren und deutlich härteren Durchgreifen drängen, wie die "SZ" weiter berichtet.

Der stellvertretende Unionsfraktionschef Johannes Singhammer sagte dem Blatt, Medikamente müssten preisgünstiger werden, ohne dass sich die Versorgung der Bürger verschlechtere. Während der Preisstopp so schnell wie möglich in Kraft gesetzt werden solle, wolle die Union den Zwangsrabatt auf die Arzneimittel erst Anfang 2011 erhöhen - und zwar von derzeit sechs auf dann 16 Prozent. Das entspräche einem Einsparvolumen von 1,1 Milliarden Euro.

vme/AFP/dpa

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Die neuesten Beiträge:
05.08.2010 von Linlithgow:

Gestern gekauft, die Packung Paracetamol zu ca E 0.20, 16er Packung. Hier gibts die Bestimmung, dass man nur zwei Packungen Schmerztabletten kaufen darf. Ibuprofen ist etwas teurer, ca E 0.40 die Packung. mehr...

04.08.2010 von ennairam: In Welchem Land

werden noch die pharmapreise NUR von der pharma-industrie festgeschrieben, bitteschoen?? dt. steuerzahler zahlen so an die 260 mrd. euronen (wer weiss bitte die genauen zahlen) fuer die krankenkassen...sind wir dadurch soooo [...] mehr...

03.08.2010 von Nordi11:

Versandapotheken sind zugelassen, einfache Medikamente gibt es in Drogerien und die Doc`s werden rausgelassen. Alles erfüllt! Schon heute! mehr...

03.08.2010 von Nordi11:

Wissen Sie warum die Generikafirma das Produkt nach 6 Monaten vom Markt nehmen musste? Um welches Medikament handelt es sich, wenn ich fragen darf? mehr...

03.08.2010 von Nordi11:

Paracetamol ist doch aber so schön billig! ;-) (0,79 €) Bei Aldi dann bestimmt nochmal 10% billiger, macht 0,71 € Verbieten vielleicht nicht, aber die Menge (3 St. pro Packung) für den Akutbedarf, sonst abklären lassen. [...] mehr...

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