Frankfurt am Main - Im Tarifkonflikt der Ärzte haben sich beide Seiten am Mittwochmorgen geeinigt. Danach erhalten die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern zwei Prozent mehr Geld. Dazu kommen eine Einmalzahlung von 400 Euro und ein Zuschlag für Bereitschafts- und Nachtdienste von 25 Prozent. Dies teilten Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) übereinstimmend mit. Weitere Einzelheiten sollen im Laufe des Vormittags auf einer Pressekonferenz in Offenbach bekanntgegeben werden.
Bei den Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Kliniken in Deutschland ging es um Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt. Der Marburger Bund hatte für die Mediziner an den bundesweit 700 kommunalen Kliniken fünf Prozent mehr Geld sowie deutlich besser bezahlte Bereitschaftsdienste gefordert. Die kommunalen Arbeitgeber hatten vor der Einigung 2,9 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten geboten.
mik/dpa/AP
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