Wiesbaden - Verbraucher mussten im Mai 1,2 Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt ausgeben als ein Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitgeteilt. Im April lag die Inflationsrate demnach bei 1,0 Prozent, im März bei 1,1 Prozent. Die endgültigen Zahlen bestätigten frühere Schätzungen des Bundesamtes.
Wie in den vergangenen Monaten erhöhten sich die Energiemultis auch im Mai die Preise für Mineralölprodukte besonders stark: Kraftstoffe wie Benzin und Diesel verteuerten sich um 14 Prozent, Heizöl kostete über ein Drittel mehr als vor einem Jahr.
Die Konzerne erhöhten auch die Strompreise - um 2,9 Prozent. Die binnen Jahresfrist rückläufigen Preise für Gas (minus 9,3 Prozent) und für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (minus 12,0 Prozent) konnten den Preisanstieg bei den anderen Energieprodukten demnach nicht ausgleichen.
Für Nahrungsmittel mussten Verbraucher im Mai 1,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat zahlen. Teurer wurden laut den Statistikern vor allem Obst (plus 6,2 Prozent) und Gemüse (plus 4,2 Prozent). Der Preisanstieg bei Speisefetten und -ölen von 6,4 Prozent sei weiterhin von der Preisentwicklung bei Butter (plus 20,2 Prozent) geprägt.
cte/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
...... Das hat sehr wohl etwas mit Angegot und Nachfrage zu tun, man richte seinen Blick nur gen China: Besteht dort eine hohe Nachfrage, beispielsweise wegen der Olympiade oder wegen der Weltausstellung, steigen die Preise, [...] mehr...
Sie haben das Prinzip des Warenkorbs nicht verstanden, Gratulation. Das ist natürlich Unsinn. Die Gewichtungen für Miete, Energie und Heizen sind auch wesentlich größer und machen im übrigen auch den Löwenanteil des Indizes [...] mehr...
...dass der Heizölpreis sinken würde, nur weil der Spritpreis steigt? Die Steuern würden direkt weitergegeben werden, aber, die differenz beim Heizöl würde sofort als zusatzgewinn eingestrichen. mehr...
Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. (Churchill) Ich glaube, das gibt irgendwann richtig Ärger. Verschleppte Probleme sind größere Probleme. Das weiß doch jeder. Was denken sich unsere bornierten, [...] mehr...
Naja, Öl ist ein absolut spekulatives Gut - man errinnere sich bitte die Berg- und Talfahrt der letzten 2 Jahre. Hat null mit Angebot&Nachfrage zu tun. Außerdem dürfte die Nachfrage nach Öl zumindest in Deutschland sinken [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Staat & Soziales | RSS |
| alles zum Thema Inflation | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH