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17.06.2010
 

Konjunktur

Aufschwung lässt Steuereinnahmen spürbar steigen

Maschinenbau: Zahl der Kurzarbeiter geht auf rund 100.000 zurückZur Großansicht
DPA

Maschinenbau: Zahl der Kurzarbeiter geht auf rund 100.000 zurück

Schuldenkrise und Turbulenzen an den Finanzmärkten sind nur ein Teil der wirtschaftlichen Wirklichkeit. Zum anderen gehören die überraschend guten Geschäfte der Unternehmen und der stetige Abbau der Kurzarbeit. Das bringt dem Staat erheblich mehr Geld ein als ursprünglich erwartet.

Berlin - Der Aufschwung führt wahrscheinlich zu einem höheren Steueraufkommen als erwartet. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) berichtet, dürfte der Fiskus dieses Jahr 515 und nächstes Jahr 522 Milliarden Euro einnehmen. Das wären fünf beziehungsweise sieben Milliarden Euro mehr, als der unabhängige Arbeitskreis Steuerschätzung erst vor sechs Wochen vorhergesagt hatte. IfW-Finanzexperte Alfred Boss führt die ermutigende Entwicklung auf die gute Konjunktur und den stabilen Arbeitsmarkt zurück.

Auf spürbare Entlastung stellt sich auch die Politik ein. Nach Berechnungen der Parlamentarischen Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion, Claudia Winterstein, kann der Zuschuss an die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr noch einmal um eine Milliarde Euro auf zehn Milliarden Euro gekürzt werden. Voraussetzung sei, dass die Zahl der Kurzarbeiter bis Jahresende auf 100.000 zurückgehe, sagte sie der "Bild"-Zeitung.

Eine solche Entwicklung aber sagt der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) voraus.Winterstein sagte der "Bild"-Zeitung, durch den niedrigeren Zuschuss an die BA und die positive Konjunkturentwicklung könnte die Neuverschuldung des Bundes 2010 noch geringer ausfallen als zuletzt von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorhergesagt. "Die Nettokreditaufnahme kann durchaus unter 65 Milliarden Euro liegen", erklärte die FDP-Politikerin. Schäuble hatte zuletzt erklärt, statt der im Haushaltsplan angegebenen 80 Milliarden Euro könnte die Nettokreditaufnahme des Bundes in diesem Jahr bis auf 65 Milliarden Euro sinken.

mik/AFP/dpa

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insgesamt 2 Beiträge zum Forum...
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17.06.2010 von golomann: lächerlich

sowas langweiliges, ich wette das morgen wieder das gegenteil behauptet wird, und übermorgen auch und über-übermorgen auch, und über-über-über-morgen auch, usw, usw, usw............................. mehr...

17.06.2010 von mbberlin: ...

Jeden Tag wird die gleiche Sau mehrfach durchs gleiche Dorf getrieben. Aber immer in ein andere Richtung. Von hier nach da und gleich wieder zurück. Die Sau - das sind wir! - selbst glaubt schon lange nichts mehr, da sie nie zur [...] mehr...

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Das erwarten die Institute für 2010
IfW IMK IWH
Bruttoinlandsprodukt * 1,2 2,0 1,9
private Konsumausgaben * 1,8 -0,5 0,0
staatliche Konsumausgaben * 1,5 1,7 1,5
Anlageinvestitionen * 4,2 3,0 2,3
Export * 8,4 8,1 8,4
Import * 11,7 5,6 6,2
Erwerbstätige in Mio. 39,6 - 39,5
Arbeitslose in Mio. 3,8 - 4,0
Arbeitslosenquote in % 9,2 8,3 9,1
Inflation in % - 0,8 0,4
Staatsdefizit in % des BIP 5,2 5,2 5,0
* Veränderung zum Vorjahr in Prozent, Quelle: Reuters

Welches Wachstum Experten vorhersagen

Fünf Wirtschaftsweise

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Fünf Wirtschaftsweise") rechnet für 2010 mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,5 Prozent. Für 2011 liegt die Prognose bei 1,4 Prozent.

Bundesregierung

Führende Wirtschaftsinstitute

EU-Kommission

Internationaler Währungsfonds






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