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13.07.2010
 

Ungewohnter Zuspruch

IG Metall lobt FDP-Vorstoß zur Leiharbeit

Die Liberalen stecken in der Krise, in Umfragen ist Merkels Koalitionspartner abgestürzt. Um den Ruf einer Partei der sozialen Kälte abzulegen, will die FDP nun die Bedingungen für Leiharbeiter verbessern. Dafür gibt es Lob von der IG Metall.

Berlin - Die FDP erhält ungewohnten Zuspruch: Die IG Metall bescheinigt den Liberalen im "Handelsblatt" beim Thema Zeitarbeit einen Sinneswandel, der als "Schritt in die richtige Richtung" zu werten sei.

Deutschlands größte Gewerkschaft reagierte damit auf einen Vorstoß der FDP-Bundestagsfraktion. Demnach sind die Liberalen bereit, Leiharbeiter bei der Bezahlung mit Stammbeschäftigten gleichzustellen. Dies soll nach einer noch festzulegenden Einarbeitungszeit gelten, sagte der Vize-Chef und sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb.

"Offenbar nimmt die FDP die Realitäten in der Leiharbeit zur Kenntnis und greift die guten Argumente für die Gleichbehandlung von Beschäftigten in Leiharbeit mit den Stammbelegschaften auf", sagte IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel dem "Handelsblatt". Entscheidend sei, dass die FDP den Ankündigungen nun auch zügig Taten folgen lasse, sagte Wetzel und bot der FDP Gespräche an.

cte

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insgesamt 12 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
17.07.2010 von marant: ttt

Die sogenannten "Leiharbeiter" waren aus Sicht der neoliberalen Kräften ( SPD + CDU + FDP ) ein erforderliches Mittel die weltweite Konkurenzfähigkeit herzustellen - "Wanderarbeiter" denen alles zumutbar ist [...] mehr...

17.07.2010 von GinaBe: Soll die Würde des Menschen doch noch wiederhergestellt werden?

Der politische Suppentopf soll ruhig mit etwas Überdruck arbeiten, pfeifen wie ein alter Teekessel, um die Alarmstimmung und den Unmut darzustellen. Die Spätfolge solche diskriminierenden und völlig ausbeuterischen [...] mehr...

17.07.2010 von marant: ttt

.... wie gesagt, verlogen bis zum geht nicht mehr ! Die Gewerkschaften beklagten/beklagen ihre schwache Stellung innerhalb der Leiharbeitsfirmen. O.K. so weit so gut. Allerdings bei den Kundenfirmen haben sie meist, über die gut [...] mehr...

17.07.2010 von ...ergo sum: ...

She ich ebenso. Zudem sollten, wie in anderen Ländern seit jeher, Leiharbeiter den "normalen" Lohn der Stammbelegschaft inklusive aller Vergünstigungen PLUS 10 % erhalten, denn sie haben eben nicht die Lebens- und [...] mehr...

17.07.2010 von marant: ttt

Beide "Parteien" haben der modernen Sklaverei die Tür geöffnet, und nun die Schadenbegrenzung, bzw. partei-gewerkschftlich-politisches Kalkül. Wie verlogen ! Es ist die Urlaubszeit - "blühende Landschaften" [...] mehr...

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Die Höchstarbeitszeit pro Woche beträgt 48 Stunden, durch individuelle Vereinbarung kann es aber auch mehr sein.
Allerdings kann die Bereitschaftszeit in aktive und inaktive Phasen gesplittet werden. Aktive Bereitschaftszeit gilt als Arbeitszeit, inaktive Bereitschaftszeit nicht.
Inaktive Bereitschaftszeit kann als Arbeitszeit berechnet werden, wenn nationale Gesetze dies vorsehen oder die Sozialpartner das vereinbaren.
Eine Arbeitszeit von mehr als 60 Wochenstunden ist nur ausnahmsweise und durch Vereinbarung der Tarifparteien möglich.
Für Beschäftigte, bei denen durch Ausnahmeregelungen die inaktive Bereitschaftszeit als Arbeitszeit gerechnet wird, gilt eine neue Obergrenze von 65 Stunden pro Woche.

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