Wiesbaden - Der Arbeitsplatzabbau im Krisenjahr 2009 hat vor allem Männer erwischt. Im Vergleich zu 2008 gab es im vergangenen Jahr 245.000 männliche Arbeitnehmer weniger. Das entspricht einem Minus von 1,5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Bei den Arbeitnehmerinnen kamen hingegen 177.000 Beschäftigte hinzu - ein Plus von 1,2 Prozent.
Hintergrund ist, dass vor allem Branchen mit typischen Männerberufen, wie etwa der Maschinenbau oder Autokonzerne, von der Krise betroffen waren. Hier traf es insbesondere Arbeitnehmer in Zeitarbeit, die im wirtschaftlichen Abschwung spürbar zurückging. So sank bei den Männern die Zahl unbefristeter Voll- und Teilzeitjobs mit 0,9 Prozent nur leicht - auch weil das Instrument der Kurzarbeit stark genutzt wurde. Aber bei der Zeitarbeit und bei Jobs mit befristeten Verträgen fiel das Minus mit 5,4 Prozent sehr stark aus.
"Diese Entwicklung macht deutlich, dass vor allem Zeitarbeit und befristete Beschäftigung von den Unternehmen als Mittel genutzt wurden, flexibel auf die konjunkturellen Veränderungen zu reagieren", teilten die Statistiker mit. Bei den Frauen hingegen blieb die Zahl der Zeitarbeiter und befristet Beschäftigten nahezu konstant (-0,2 Prozent). Die unbefristeten Arbeitsverträge in Voll- oder Teilzeit nahmen sogar um 2,1 Prozent zu. Das liegt vor allem daran, dass weiblich dominierte Branchen, wie öffentliche und private Dienstleistungen, Zuwächse verzeichneten.
Erstmals seit 1991 mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst
Insgesamt ging die Zahl der Zeitarbeitnehmer laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 560.000 zurück. Kaum verändert hat sich hingegen die Anzahl der Menschen in normalen Arbeitsverhältnissen, die unbefristet in Vollzeit oder in Teilzeit von mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten und nicht Leiharbeiter sind: Sie stieg 2009 minimal um 0,3 Prozent.
Im öffentlichen Dienst gibt es allerdings trotz der leeren Staatskassen erstmals seit knapp 20 Jahren wieder mehr Personal. Ende Juni 2009 arbeiteten mit rund 4,5 Millionen Beschäftigten 0,9 Prozent mehr Menschen für den öffentlichen Dienst als im Vorjahr. Der leichte Anstieg sei größtenteils auf eine Zunahme der befristeten Arbeitsverhältnisse zurückzuführen. Zuvor hatte die Beschäftigtenzahl im öffentlichen Dienst seit 1991 kontinuierlich abgenommen.
lgr/AFP/dpa/apn
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Diese Mütter sind genauso gut oder schlecht dran wie die Väter, deren Ehefrauen immer noch keinen Job haben. Und dabei haben Frauen derzeit offenbar sogar die bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz. Das verstehe ich unter [...] mehr...
auch die Mütter deren Ehemänner immer noch keinen Job haben? mehr...
"Das Staatsministerium der Justiz und für Europa ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der staatlichen Verwaltung zu erhöhen. Frauen werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben." Tja, per Frauenquote [...] mehr...
... wenn die ganze Gesellschaft der Gewinner wäre. Ich hab als Frau kein Interesse daran, Gewinner auf Kosten anderer zu sein. mehr...
Na da können wir für "die Frauen" ja nur hoffen, dass auch weiter alles schön schief läuft, wenn sie davon profitieren. Schließlich sind "die Frauen" sowieso alle sehr benachteiligt, diskriminiert, [...] mehr...
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