Hamburg - Die reichsten Rentner leben im Saarland, die ärmsten Rentnerinnen ebenfalls. Das geht aus einer aktuellen Übersicht der Deutschen Rentenversicherung hervor. Demnach bezog ein Saarländer im Ruhestand im Jahr 2008 eine durchschnittliche Rente in Höhe von 1119 Euro. Eine Rentnerin aus dem Saarland kam in demselben Zeitraum mit 390 Euro wesentlich schlechter weg.
Doch nicht nur im Saarland sind die Unterschiede so groß, auch in allen anderen Bundesländern beziehen Frauen eine im Schnitt sehr viel niedrigere Rente. Während gut die Hälfte der Frauen im Westen Ende 2008 eine Rente unterhalb von 450 Euro bezog, lag dieser Anteil bei den Männern mit etwa 18 Prozent wesentlich niedriger. Umgekehrt erreichte nur ein Zehntel der Frauen eine Rentenhöhe von mehr als 900 Euro, während der Großteil der Männer (58,6 Prozent) oberhalb dieser Grenze lag.
Die Höhe der Ruhestandgelder aus der gesetzlichen Versicherung hängt zentral von der früheren Stellung im Erwerbsleben ab. Wer lange versicherungspflichtig gearbeitet und viel verdient hat, erzielt eine höhere Rente als Arbeitnehmer, die nur wenige Beschäftigungsjahre aufweisen oder wenig verdient haben.
Die meisten Frauen haben zu DDR-Zeiten voll gearbeitet
So driften die Ruhestandsgelder auch zwischen Ost und West stark auseinander. In den neuen Bundesländern liegen die Rentenhöhen der Frauen zwar auch mehrheitlich unter denen der Männer, der Unterschied ist aber nicht ganz so groß, weil die meisten Frauen zu DDR-Zeiten voll gearbeitet haben. Renten unterhalb von 450 Euro beziehen 13,1 Prozent der Frauen und 2,5 Prozent der Männer.
Sehr hohe Renten von monatlich 1500 Euro und mehr erreicht in Deutschland nur eine kleine Gruppe von Männern, wobei ihr Anteil in den alten Bundesländern mit rund zehn Prozent doppelt so hoch ist wie in den neuen Bundesländern (5,3 Prozent).
| So viel Rente gibt es im Schnitt (in Euro) | ||
| Bundesland | Männer | Frauen |
| Baden-Württemberg | 1055,39 | 516,05 |
| Bayern | 983,41 | 496,12 |
| Berlin | 1039,27 | 684,06 |
| Brandenburg | 1035,67 | 677,38 |
| Bremen | 1044,16 | 507,53 |
| Hamburg | 1069,70 | 596,02 |
| Hessen | 1051,61 | 493,95 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1000,65 | 652,84 |
| Niedersachsen | 1024,05 | 459,31 |
| Nordrhein-Westfalen | 1118,28 | 457,83 |
| Rheinland-Pfalz | 1013,52 | 429,57 |
| Saarland | 1119,18 | 390,32 |
| Sachsen | 1059,04 | 682,58 |
| Sachsen-Anhalt | 1031,79 | 649,76 |
| Schleswig-Holstein | 1017,89 | 482,99 |
| Thüringen | 1030,28 | 669,74 |
| Bundesdurchschnitt | 1049,27 | 528,23 |
| Quelle: Deutsche Rentenversicherung. Angaben für gesetzl. Altersrenten, Stand: 31.12.2008 | ||
yes/ddp
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habe ich auch gehört. Ich kann es bestätigen. Wir haben einen Tag in der Woche in einer LPG gearbeitet. Unterricht - UTP - nannte sich das. Wir haben im Rinderstall gearbeitet. Das war natürlich Knochenarbeit. Es hat uns total [...] mehr...
Heimgehen - und das während der Arbeit - führte zu einem Verweis. In meiner ganzen DDR-Arbeitsgeschichte kenne ich kein "Heimgehen" - weder von mir noch vom Mann noch von der Verwandschaft ... Ich glaub tatsächlich [...] mehr...
Da arbeiten die Menschen ein halbes Leben lang um am Ende des Arbeitslebens entscheiden wenige Jahre mehr oder weniger über den Wohlstand im Ruhestand. Wer früher in Rente geht dem fehlen Beiträge aber vor allem steigt seine [...] mehr...
Es wird ja gerade so getan, als müsste nur der gewöhnliche Wessi für diejenigen zahlen, die sich in der DDR nicht gerade durch ihre Arbeitsleistung hervor taten. Dass der Generationsvertrag aber seit 20 Jahren bundesweit gilt, und [...] mehr...
Können Sie gerne haben! ;) Die Großeltern eines Schulfreundes arbeiteten im Käsewerk Vahldorf bei Magdeburg und betrieben nebenbei eine Schweinezucht. Da die Schweine Feinschmecker waren, wurden sie standesgemäß mit Käse aus [...] mehr...
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