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23.08.2010
 

Aufschwung

Kammern erwarten niedrigste Arbeitslosenzahl seit 1992

Mann vor einer Jobagentur in Dresden: 3,2 Millionen Erwerbslose im JahresschnittZur Großansicht
ddp

Mann vor einer Jobagentur in Dresden: 3,2 Millionen Erwerbslose im Jahresschnitt

Die Wucht des Aufschwungs dürfte den Arbeitsmarkt noch in diesem Jahr erfassen: Der Wirtschaftsverband DIHK rechnet nur noch mit 3,2 Millionen Erwerbslosen im Jahresschnitt. So wenig Menschen ohne Job hatte es zuletzt Anfang der Neunziger gegeben.

Berlin - Nach der Krise kommt das furiose Comeback der Wirtschaft: Die Industrie- und Handelskammern rechnen in diesem Jahr nach SPIEGEL-Informationen mit einem Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent. Davon dürfte auch der Arbeitsmarkt stark profitieren und die Erwerbslosigkeit auf einen der niedrigsten Stände seit der deutschen Einheit drücken, erwartet der Dachverband DIHK.

In seiner Prognose geht der DIHK davon aus, dass 2010 im Durchschnitt noch etwa 3,2 Millionen Menschen ohne Arbeit sein werden - mehr als eine Viertelmillion weniger als 2009. "Die Zahl der Erwerbslosen fällt damit auf den niedrigsten Stand seit 1992", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der "Berliner Zeitung". "Und das im ersten Jahr nach der schwersten Wirtschaftskrise seit 1929."

Driftmann verwies darauf, dass vor fünf Jahren, also bevor die Hartz-Reformen wirkten, noch mehr als 1,6 Millionen Menschen zusätzlich ohne Arbeit waren. Unerwähnt ließ der Verbandspräsident allerdings, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit auch demografisch bedingt ist. Zudem gibt es mehrere Millionen Menschen, die als "stille Reserve" gelten. Damit bezeichnet man diejenigen, die erst auf den Arbeitsmarkt drängen, wenn sie eine Chance auf einen Job sehen.

Vor allem Mittelständler bauen Jobs auf

Unbestritten ist jedoch: Wenn der Aufschwung an Breite gewinnt, ist ein weiterer Beschäftigungsaufbau möglich. Der DIHK rechnet angesichts der Job-Pläne der Unternehmen mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl in der zweiten Jahreshälfte um rund 100.000.

Das Plus an Arbeitsplätzen kommt laut DIHK maßgeblich aus dem Mittelstand. Vor allem Dienstleister würden zusätzlich Personal einstellen wollen. Bei den Industrieunternehmen sei der Job-Abbau weitestgehend gestoppt, die meisten Firmen dürften die nötigen Reduzierungen des Personalbestandes hinter sich haben.

yes/dpa-AFX

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23.08.2010 von tapuzim: Statistik

...Außerdem gelten nach § 16 Abs. 2 SGB III Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik als nicht arbeitslos. In den §§ 116 ff SGB III wird der Arbeitslosenbegriff im Zusammenhang mit der Regelung des Anspruch auf [...] mehr...

23.08.2010 von uho: jetzt ist mir klar, warum die ganze linke, rote, grüne Soße ..

so auf Sondersteuern für Reiche, Besitzende etc. drängt - die gehen jatzt alle in Rente !!! Und stellen fest, daß Sie diese vollkommen runtergewirtschaftet haben. Jetzt drehen sie durch und werden nervös, es bleibt ja nur H4. mehr...

23.08.2010 von tapuzim: Jobs

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