Von Stefan Schultz
Hamburg - Die Debatte über das Energiekonzept der Bundesregierung dreht sich vor allem um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Opposition, Experten und Umweltschützer nehmen den schwarz-gelben AKW-Beschluss auseinander. Das Regierungspapier war noch nicht veröffentlicht, da gab es schon Studien darüber, welch Mega-Profite E.on, RWE und Co. jetzt einstreichen. Es gab Drohungen aus Opposition und Ländern, gegen den Kernkraftbeschluss zu klagen. Obendrein hat die Regierung bei der Angabe, wie viel länger die Meiler laufen, getrickst.
Was bei der ganzen Aufregung vergessen wird: Das Energiekonzept (siehe PDF linke Spalte) der Bundesregierung ist nicht nur ein Atomkonzept. Zwar profitieren die Stromgiganten von der Verlängerung der AKW-Laufzeiten, sie zählen zu den Gewinnern. Doch das Papier, das die Regierung am Vormittag auf der Bundespressekonferenz ausgeteilt hat, geht weiter: Der Entwurf, zu dem die Fraktionen noch Anmerkungen machen dürfen, skizziert auch die Vision, wie Deutschland den Übergang ins Ökozeitalter schaffen soll.
Ohnehin sind Kernkraftwerke nur in einem von drei Bereichen der Energiewirtschaft von Bedeutung: bei der Stromerzeugung. Für die Wärmewirtschaft und den Verkehrssektor dagegen haben sie gar keine Relevanz. Und selbst der Strom der Haushalte stammt nur zu einem Fünftel aus AKW - und zur Hälfte aus Kohlekraftwerken. Entsprechend füllt die Atomkraft im Energiekonzept der Regierung nur knapp eine Seite von insgesamt 39.
Auf den restlichen Seiten präsentiert die Bundesregierung Ideen und Konzepte dafür, wie in Nord- und Ostsee riesige Windparks entstehen sollen, welche Rolle Biomasse künftig bei Strom- und Wärmeerzeugung spielen soll, wie Bürger dazu bewegt werden können, ihre Häuser besser zu dämmen, wie sich die Industrieproduktion energieeffizienter gestalten lässt, mit welchen Privilegien der Kauf von Elektroautos reizvoll wird und wie der Ausbau eines europäischen Superstromnetzes vorangetrieben werden kann.
Was steckt außer der künftigen Atomstrategie noch im schwarz-gelben Energiekonzept? SPIEGEL ONLINE stellt die Eckpunkte vor.
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QUOTE=Kindergeburtstag;6232895][QUOTE=LondoMollari;6231998] ---Zitat--- "aber am Ende ist der einzige Brocken, der Strom aus KKW's richtig teuer machen kann, die Versicherung. Und genau da gehen die Rechnungen halt weit [...] mehr...
Aus einem Rohr kommt Wasser raus und faellt dann nach unten. Wie beim Wasserfall. mehr...
Was die Verlustrate auf 31% anheben wuerde. Die Verlustrate gilt nur bei V1 = 5m/s. In dieser Fliessgeschwindigkeit sind alle Verluste bereits drin. h1= V1^2/(2xg)=1,25m bei einem Rohr mit 0,8m Durchmesser. Bei einem [...] mehr...
Sehe gerade, ich habe da die Zahlen verwechselt. Es muß natürlich heißen: Damit würde die Eingangsleistung 2,5**118**100000 =>*29,5MW* betragen. Verlust mithin *19,5/29,5**100 = _ca *66%*_. Es ist sogar noch [...] mehr...
Ich kann das nämlich nicht? Da haben Sie wohl eine Null vergessen, muss heißen 5000 cm^2 Das stimmt dann natürlich auch nicht. Das ist vollkommener Quatsch, das Rohr ist doch kein Wasserfall! mehr...
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