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06.09.2010
 

Protest

"Stuttgart 21"-Gegner lassen Spitzengespräch platzen

Gegner des Bahn-Projekts "Stuttgart 21": Abriss des alten Bahnhofs geht weiter Zur Großansicht
dpa

Gegner des Bahn-Projekts "Stuttgart 21": Abriss des alten Bahnhofs geht weiter

Die Gegner des Milliardenprojekts "Stuttgart 21" zeigen sich unversöhnlich: Sie haben einen geplanten Krisengipfel abgesagt und fordern einen generellen Baustopp, Ministerpräsident Mappus und die Bahn wollen die Arbeiten nur während des Treffens ruhenlassen.

Stuttgart - Eigentlich wollten Gegner und Befürworter des umstrittenen Milliardenprojekts "Stuttgart 21" am Freitag miteinander sprechen, doch daraus wird jetzt nichts: Das geplante Spitzengespräch wurde von den Projektgegnern am Montag abgesagt.

"Wir werden das Gespräch nicht wahrnehmen, weil weiter abgerissen wird", sagte der Sprecher des Bündnisses, Gangolf Stocker, nach einem Treffen führender Protestler. Man sei zwar grundsätzlich an einem Dialog interessiert, aber dann dürften die Bagger nicht nur während des Gesprächs ruhen.

Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann hatte gemeinsam mit Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem Treffen eingeladen. Die Gegner wollten mit Bahn-Chef Rüdiger Grube, Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) und dem Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD) diskutieren. Die Bahn und Ministerpräsident Mappus lehnen es jedoch ab, die Forderung nach einem vorläufigen Stopp der Abrissarbeiten zu erfüllen.

Dafür war er von SPD-Landeschef Nils Schmid, der ebenfalls zu den Befürwortern zählt, kritisiert worden. "Wenn Herr Mappus die Gespräche ernst meint, sollte er auf die Forderung eingehen", sagte Schmid. Damit ist ein Ende des Protestes nicht abzusehen. Seit Beginn der Abrissarbeiten an Teilen des Stuttgarter Hauptbahnhofs haben die Gegner Tausende Unterstützer mobilisiert.

"Stuttgart 21" gilt als derzeit größtes Infrastrukturprojekt in Europa, seine Gegner kritisieren nicht nur die Kosten, sondern auch die ökologischen Folgen und angebliche Sicherheitsgefahren durch das Bauprojekt.

kim/dpa

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insgesamt 272 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
27.09.2010 von Sysiphos110: Traumtänzerei

Wei die Taktfolge der Züge sich aufgrund der verringerten Gleiskapazität erhöhen muß, dementsprechend habe ich auch weniger Zeit zur Verfügung. Richtig: ---Zitat--- Nebenbei werden sich -wegen der nur noch 8 Gleise- einige [...] mehr...

09.09.2010 von Klo: na ja

Das ist natürlich Blödsinn, da kein Schaden durch Unterlassung entsteht. Wer etwas haben will, der sollte es auch selbst bezahlen. Wenn Sie wüßten, was für kuriose Bauten nicht gebaut wurden. Es entsteht nicht ein einziger [...] mehr...

09.09.2010 von Robert Rostock: Och Möönsch!

Ich hab doch extra nen Grinsi ;-) hinten ran gehängt... Der Beitrag war ausnahmsweise mal nicht ernst gemeint. Tut mir leid, soll nicht wieder vorkommen!;-) mehr...

09.09.2010 von DonCarlos: Tunnel oder Grube

Die Tunnel lägen und liegen kaum tiefer als Kellergeschossen von normalen Wohnhäusern. Meine gewünschten Verbindungstunnel verliefen höher als das Straßenniveau auf der Parkseite. Anhydrid ist in oberflächennahen [...] mehr...

09.09.2010 von country_yokel: Gegenvorschlag

Ich schlage vor, dass die Projektgegner für die Schäden haften, die der Stadt Stuttgart durch die Unterlassung des Baus entstehen. Die Projektgegner sollten auch für die sozialen Kosten aufkommen, die enstehen, weil Tausende von [...] mehr...

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Im April stellt Bahn-Chef Heinz Dürr das Projekt Stuttgart 21 mit der Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes vor.





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