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07.09.2010
 

Reichtum-Studie

60.000 Euro jährlich reichen für vollendetes Glück

Luxusyacht vor der italienischen Küste: Reichtum ist keine Garantie für GlückZur Großansicht
AFP

Luxusyacht vor der italienischen Küste: Reichtum ist keine Garantie für Glück

Geld macht glücklich - aber nur bis zu einem bestimmten Punkt: Die persönlich empfundene Lebensqualität steigt lediglich bis zu einem Jahresnettoeinkommen von knapp 60.000 Euro, haben US-Forscher herausgefunden. Wer mehr hat, empfindet demnach weder mehr Glück noch weniger Stress.

Washington - "Geld allein macht nicht glücklich" - an dieser Volksweisheit ist viel Wahres dran. Trotzdem spiegelt sie die Realität nur teilweise wider. Einer Studie der US-Universität Princeton zufolge gilt sie vornehmlich für jene, die bereits einen gewissen Lebensstandard erreicht haben. Danach erfahren Amerikaner erst ab einem Jahresnettoeinkommen von 75.000 Dollar (umgerechnet knapp 60.000 Euro) keine Steigerung ihres persönlichen Lebensglücks mehr.

Bis dahin aber macht jeder zusätzlich verdiente Dollar das Leben schöner. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und das emotionale Wohlbefinden steige zunächst konstant an, schreiben die Autoren. "Aber es gibt keinen weiteren Fortschritt nach einem Jahreseinkommen von rund 75.000 Dollar."

Auch nach dieser magischen Grenze, die einem monatlichen Nettoeinkommen von umgerechnet knapp 5000 Euro für einen Haushalt entspricht, schätzten zwar viele Menschen bei einer Einkommenssteigerung ihr Leben besser ein als zuvor. Sie empfänden dann aber trotzdem weder mehr Glück noch hätten sie weniger Stress.

Umgekehrt bestätigt die Studie aber auch den Zusammenhang zwischen geringem Einkommen und Unglück. "Ein geringes Einkommen verschärft den emotionalen Schmerz, der Unglücke wie Scheidung, Krankheit oder Einsamkeit begleitet", schreiben die Autoren, die Ökonomen Angus Deaton sowie der Wirtschaftsnobelpreisträger des Jahres 2002, Daniel Kahnemann, in der Studie.

"Vielleicht sind 75.000 Dollar auch eine Schwelle, über der es den Menschen nicht mehr möglich ist, das zu tun, was für das emotionale Wohlbefinden am meisten zählt: Zeit mit der Familie verbringen, Krankheit und Schmerz vermeiden oder die freie Zeit genießen", schreiben die Forscher.

In den USA verfügt rund ein Drittel aller Haushalte über ein Jahreseinkommen von mehr als 75.000 Dollar. Für die Studie, die in erster Linie die Situation in den USA abbildet, zogen die Autoren rund 450.000 Antworten von US-Bürgern aus den Jahren 2008 und 2009 heran. Das Meinungsforschungsinstitut Gallup befragt dabei täglich 1000 US-Bürger zur ihrem Wohlbefinden.

mik/AFP

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02.11.2010 von capitain_future: Viel Geld darfs denn sein?

Dass ist endlich mal ein positives Thema.So "was wäre wenn.. Tja,richtig mit Geld kann man sich vieles kaufen,aber bestimmt Dinge garantiert nicht. Mir würden 1000€ Netto pro Monat als Rente oder Bürgergeld bestimmt [...] mehr...

02.11.2010 von Linguist: Life Coach Herbert

Was das absolute Glück betrifft, halte ich mich an Life Coach Herbert, und damit fahre ich bislang am besten http://www.youtube.com/watch?v=Gh0RmMV5RlA mehr...

08.09.2010 von libertarian: Datenlieferonkel

Mit "gleichmaessig verteilt" meinte ich z.B. die in der von mir zitierten Statistik erkennbare Anzahl von Haushalten in den jeweiligen Einkommensklassen. Die einzigen auffaelligen Cluster sieht man in der [...] mehr...

08.09.2010 von plleus: Verteilung

Was verstehen Sie bei den Einkommen in den USA unter "ziemlich gleichmaessig verteilt"? Weiter, was ist "grosser Reichtum"? Wie Sie weiterhin zu dem Schluss kommen, dass die Einkommen in den USA hoeher sind [...] mehr...

08.09.2010 von libertarian: Glueckssettigungszone

Schoen. Und dann sind Sie ja ein passendes Beispiel fuer die im Artikel vertretende Zahl (mit ihrem Einkommen waeren Sie in einer durchschnittlichen Doppelverdienerfamilie ja ungefaehr in der genannten Liga). Sind Sie [...] mehr...

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