Genf - Die deutsche Wirtschaft ist laut Forschern inzwischen fast so wettbewerbsfähig wie jene in den USA. In einer Rangliste des Weltwirtschaftsforums rückte die Bundesrepublik vom weltweit siebten auf den fünften Platz vor, teilte die Organisation am Donnerstag mit.
Damit liegt Deutschland nur einen Platz hinter den USA. Die Vereinigten Staaten waren im vergangenen Jahr vom ersten auf den zweiten Rang abgerutscht und haben nun nochmals zwei Plätze verloren, womit sie auf dem vierten Platz rangieren. Auf Platz zwei landete Schweden vor Singapur.
Für das Ranking greifen die Experten auf rund 110 Indikatoren zurück. Zum einen werden öffentlich zugängliche Daten ausgewertet. Außerdem werden Wirtschaftsführer aus aller Welt nach ihrer Einschätzung gefragt.
Bei der Bundesrepublik lobte das Forum die Infrastruktur besonders den Ausbau der Verkehrswege, der Telefonnetze und der Stromversorgung. Es gebe einen gesunden Wettbewerb und eine funktionierende Wettbewerbspolitik. Allerdings bleibe der Arbeitsmarkt wegen fehlender Beweglichkeit bei der Lohnfindung und des starken Kündigungsschutzes zu starr.
Eine unmittelbare Verbindung zu der Lohnpolitik der vergangenen Jahre lässt die Studie kaum zu. Zwar haben deutsche Firmen von dem kaum gestiegenen Lohnniveau sicherlich international profitiert. Immerhin stiegen die Bruttoverdienste in der Bundesrepublik so langsam wie in keinem anderen EU-Land.
Doch auf Platz eins liegt beim Vergleich des Weltwirtschaftsforums die Schweiz. Nicht etwa wegen geringer Löhne, sondern wegen Innovationen und einer hochentwickelten Geschäftskultur. So gehörten die Schweizer Forschungsinstitute zu den besten der Welt. Hinzu komme eine enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, sowie hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Auch der Arbeitsmarkt gehöre zu den leistungsfähigsten der Welt.
Die USA bewegen sich dagegen laut Forum weiter im Rückwärtsgang. Es gebe zahlreiche Schwachpunkte in der amerikanischen Volkswirtschaft. Vor allem traue die Bevölkerung den Politikern nicht und für die hohe öffentliche Verschuldung müsse es unbedingt eine "Exit-Strategie" geben.
cte/AFP/dpa
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Ihre Worte sind ein gutes Beispiel für "oberflächliches Denken", weil sie sich an etwas orientieren was ein "Mantra" ist. Betrachten wir einmal was diese "Wettbewerbsfähigkeit" und [...] mehr...
Richtig, zumindest erkennen Sie (einige) Probleme unseres Landes. Allerdings sind ihre Lösungsvorschläge äußerst kontraproduktiv. Ob Globalisierung gut oder schlecht ist, ist im Grunde eine müßige Frage, denn ein Aufhalten [...] mehr...
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Na ich hab da mal vor langer Zeit reingeschaut - aber unter Wissenschaftlich verstehe ich schlichtweg etwas anderes... Es gibt auch anderes .. Anfang der 90 Jahre hat IBM eine grosse Studie über den Aufbau von [...] mehr...
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