London/Frankfurt am Main - Die Gerüchte über eine Kapitalerhöhung bei der
Deutschen Bank
verdichten sich. Nach Angaben der britischen "Financial Times" will das Institut am Montag oder Dienstag kommender Woche neue Aktien im Volumen von acht bis neun Milliarden Euro ausgeben.
Zuvor hatten bereits die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg und das "Wall Street Journal" vermeldet, dass entsprechende Pläne von mehreren Investmentbanken geprüft würden, eine Entscheidung aber noch nicht getroffen worden sei. Die Deutsche Bank wollte die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren.
An der Börse kommen die Berichte gar nicht gut an. Die Deutsche-Bank-Aktie liegt deutlich im Minus - am Freitagmorgen notierte sie rund fünf Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag und bildete damit das Schlusslicht im Dax. Der Deutsche Leitindex notierte ebenfalls leicht im Minus.
Auch wenn eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank schon immer ein - stets zurückgewiesenes - Thema war, scheint die Dimension nun doch sehr groß", sagte ein Händler zur Begründung.
Komplettübernahme der Postbank?
Titel der Postbank
hingegen legten deutlich zu - zum Teil um mehr als sieben Prozent. Händlern zufolge dürfte die Deutsche Bank Mittel aus der Kapitalerhöhung auch für die Komplettübernahme des Instituts verwenden.
Derzeit hält die Deutsche Bank knapp 30 Prozent an der Postbank. Im vergangenen Jahr hatten die Frankfurter mit dem zweiten Postbank- Großaktionär, der Deutschen Post, aber bereits die Mehrheitsübernahme vereinbart.
Am Markt wird bereits seit geraumer Zeit über eine bevorstehende Kapitalerhöhung der Deutschen Bank spekuliert. Die Frankfurter brauchen wie jedes andere Institut Geld, um die zu erwartenden höheren Kapitalanforderungen zu erfüllen, die die Regierungen im Rahmen der sogenannten Basel-III-Regelung beschließen wollen. Demnach müssen Banken für riskante Finanzgeschäfte mehr Eigenkapital zurückhalten.
Die Deutsche Bank wolle vor dieser Neuregelung wohl die erste in der Kette der Kapitalmaßnahmen sein, sagte ein Börsianer. Tatsächlich spielt Basel III auch bei der Postbank-Übernahme eine Rolle. Denn das auf Privatkunden spezialisierte Institut braucht besonders viel frisches Kapital. Es hatte den europäischen Banken-Stresstest nur knapp bestanden. Die Kernkapitalquote von 6,6 Prozent hatte nur 0,6 Prozentpunkte über dem Mindestwert gelegen.
ssu/dpa-AFX/ddp
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habe ich schon vor längerer Zeit gelesen. Natürlich vergleiche ich den Ackermann mit dem Geiz strotzenden Dagobert. mehr...
Jeder wie er es sehen mag. Vielleicht war dem Herrn Ackermann, zum Schluss seiner Karriere, die gute Fee, die einem Glück bringen soll, etwas schwerhörig. Apropo Schwerhörig; da fällt mir doch gerade dieser Witz ein: Horst [...] mehr...
... funktioniert der Deal! Die Börsenkurse müssen steigen und fallen - ein Handel - sonst keine Gewinne fürs Kapiatl. ;) MfG Argosch mehr...
Vielleicht haben aber auch sein(e) Nachfolge(r), dem Aufsichtsrat die Auflage gemacht, mit den gleichen Rahmenbedingungen anzufangen wie es dem momentanen Vorsotzenden zugestanden wurde. Nach solchen massiven Verlusten, muss [...] mehr...
Dem Vorwurf der "typisch linken Verantwortungsschieberei" möchte ich widersprechen. Der Forist betreibt aber in der Tat "Verantwortungsschieberei" wie sie leider als kulturelles Gut zu häufig geschieht, wenn [...] mehr...
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