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27.01.2012
 

Verdacht auf Steuerhinterziehung

Fiskus-Fahnder stürmen Dutzende Häuser

Die Staatsanwaltschaft startet eine bundesweite Razzia: Fahnder und Polizisten haben rund 60 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Die Verdächtigen sollen unter anderem beim Kauf von Flachbildschirmen zu hohe Umsatzsteuern angegeben haben.

Dresden - Bei einer bundesweiten Aktion gegen mutmaßliche Steuerbetrüger sind etwa 60 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden. Elf Beschuldigte werden verdächtigt, etwa acht Millionen Euro Umsatzsteuer mit der Lieferung von Flachbildschirmen hinterzogen zu haben.

Wie die federführende Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilte, waren mehr als 100 Steuerfahnder und Polizisten an dem Einsatz in Sachsen, Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Ein Tatverdächtiger wurde am Mittwoch festgenommen. Im Raum Prag durchsuchten die Ermittler am Freitag weitere Wohnungen und Geschäftsräume tschechischer Mitbeschuldigter. Etliche Beweise seien gesichert worden. Die Ermittler haben fünf Firmen mit Sitz im Raum Dresden, Chemnitz und Prag im Visier, die Lieferungen innerhalb Deutschlands und Verkäufe in andere EU-Staaten fingiert haben sollen.

Wie ein Behördensprecher erläuterte, haben die Verdächtigen unter anderem Bildschirme günstig im europäischen Ausland gekauft. Dem deutschen Finanzamt sollen sie jedoch vergegaukelt haben, sie hätten die Flachbildschirme über ihre Firmen in Deutschland erworben und 19 Prozent Umsatzsteuer bezahlt. Die ließen sie sich dann vom Finanzamt erstatten.

ssu/dpa

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insgesamt 6 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
28.01.2012 von cicatriz: Man merkt, die ESM Zahlungen nahen

Da gab es gestern ja auch die Ansage, dass die überflüssigen Steuermilliarden, die im Dezember gezahlt wurden, nicht dem eigenen Land, sondern dem ESM zur Verfügung gestellt werden sollen, also weg sind. Dazu passt im übrigen [...] mehr...

28.01.2012 von Gerdtrader50: Ist schon so

Noch keine Steufa im Haus gehabt ? Die Überschrift entspricht durchaus eher der Realität als ihre Annahme, wie sowas abläuft. mehr...

28.01.2012 von prolet20.4:

Wenn die Typen einfallen ist Schluss mit lustig. Das macht wirklich keinen Spaß. mehr...

27.01.2012 von Flufwuppich: Steuerfahnder

Agieren leider auf Bildniveau! Wer die einmal erlebt hat, zieht ganz dunkle Parallelen. mehr...

27.01.2012 von ndk: Schuss nicht gehört?

Wer immer noch nicht nach dem Griechenland Desaster kapiert hat, das Steuerhinterziehung ein Land ins Unglück führen kann, dem ist nicht zu helfen. mehr...

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Daten und Fakten zur Steuerhinterziehung

Wie viel Steuern hinterziehen die Deutschen?

Steuerhinterziehung ist laut Deutscher Steuergewerkschaft zum Volkssport geworden. Auf 30 Milliarden Euro schätzt die Organisation das Volumen der jährlichen Steuerhinterziehung in Deutschland.

Was ist Steuerhinterziehung?

Wann macht man sich strafbar?

Müssen Steuersünder ins Gefängnis?

Wie vermeidet man eine Bestrafung?

Wie funktioniert eine Selbstanzeige?

Verjährt das Delikt?


10 Tipps für die Selbstanzeige

Einen Profi hinzuziehen

Eine Selbstanzeige beinhaltet viele rechtliche Fallstricke. Wird sie falsch ausgeführt, kann sie mehr schaden als nützen. Es ist also ratsam, einen Fachanwalt für Steuerrecht oder einen Steuerberater mit entsprechenden Kenntnissen hinzuzuziehen.

Verjährung prüfen

Schnell handeln

Eine Selbstanzeige nicht bloß ankündigen

Die Schuld ruhig beim Namen nennen

Möglichst präzise gestehen

Die Schuld eher zu hoch als zu niedrig bemessen

Den Steuerbescheid gegebenenfalls anfechten

Die Schulden pünktlich zahlen

Konkret sagen, was man zahlt






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