Ältester Meiler Frankreichs Umstrittenes Atomkraftwerk Fessenheim soll bis Ende 2019 laufen

Der Termin für die Abschaltung des Atomkraftwerks Fessenheim ist wieder nach hinten verschoben worden. Grund sind die Baumängel des neuen Reaktors in Flamanville, der vorher seinen Betrieb aufnehmen soll.

Atomkraftwerk Fessenheim
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Atomkraftwerk Fessenheim


Das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze soll nach Betreiberplänen länger laufen als bisher geplant. EDF bereite sich nun darauf vor, die beiden Reaktoren bis zum letzten Quartal 2019 zu nutzen, sagte ein Sprecher des staatlichen Energiekonzerns. Anlass war die Vorlage der Halbjahreszahlen.

Zuletzt war seitens des Unternehmens von einer möglichen Laufzeit bis Sommer 2019 die Rede gewesen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte Ende 2017 explizit bestätigt, dass Fessenheim geschlossen werde.

Grund für den geänderten Termin für die endgültige Abschaltung ist die verzögerte Inbetriebnahme des neuen Druckwasserreaktors vom Typ EPR in Flamanville am Ärmelkanal. Wegen Baumängeln soll Flamanville nach früheren Unternehmensangaben etwa ein Jahr später ans Netz gehen als zuletzt geplant.

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Das Kraftwerk Fessenheim im Elsass ist das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs und gilt bei Kritikern schon seit Langem als Sicherheitsrisiko. Es soll - nach einem in Frankreich immer wieder bestätigten Plan - erst dann vom Netz gehen, wenn der EPR in Flamanville den Betrieb aufnimmt.

EDF legte für Fessenheim auch einen neuen Plan für Abschaltungen vor. Das Abschalten von Fessenheim 1 für die Brennstofferneuerung und Wartungsarbeiten sei nun vom 19. Januar bis 20. März 2019 geplant - das sind etwa vier Monate später als ursprünglich vorgesehen. Für Fessenheim 2 ist eine Unterbrechung vom 18. Mai bis 17. Juli 2019 geplant.

cop/dpa



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