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25. April 2018, 12:37 Uhr

Nachfolger für Eurofighter

Airbus und Dassault planen neuen europäischen Kampfjet

Die Flugzeughersteller Airbus und Dassault Aviation wollen von den verstärkten Rüstungsanstrengungen der Europäischen Union profitieren - und einen neuen Kampfjet bauen.

Die Flugzeughersteller Airbus und Dassault Aviation haben ein Grundsatzabkommen über die Entwicklung eines deutsch-französischen Kampfflugzeuges vereinbart. Wie die beiden Unternehmen an diesem Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin (ILA) bekannt gaben, sollen die Flugzeuge um das Jahr 2040 in Produktion gehen. Sie sollen langfristig den "Eurofighter" der Bundeswehr und die "Rafale"-Maschinen der französischen Luftwaffe ersetzen.

Die beiden Firmen haben eine entsprechende Absichtserklärung zum "Future Air Combat System" (FCAS) unterzeichnet, erklärten Dassault-Chef Eric Trappier und der für Rüstung zuständige Airbus-Manager Dirk Hoke. "Wir sagen unseren Verteidigungsministerinnen, unseren politisch Verantwortlichen: Wir sind bereit", sagte Dassault-Chef Eric Trappier.

Im Gespräch ist das Projekt schon länger: Im Juli vergangenen Jahres hatten sich Deutschland und Frankreich grundsätzlich auf die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfjets verständigt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihre französische Kollegin Florence Parly wollen die ILA am Donnerstag gemeinsam besuchen.

hej/Reuters/AFP

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