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Angekündigter Abgang Wie der Bundesbank-Chef die Kanzlerin vorführte

Kanzlerin Merkel, Bundesbank-Chef Weber: Die Entscheidung lässt nur Verlierer zurückZur Großansicht
dapd

Kanzlerin Merkel, Bundesbank-Chef Weber: Die Entscheidung lässt nur Verlierer zurück

4. Teil: Wie geht es weiter mit der Bundesbank?

Auch die Bundesbank bringt Weber mit seiner abrupten Entscheidung in Bedrängnis. Auf die Schnelle muss nun ein Nachfolger gefunden werden: Als Favorit für Webers Job gilt der wirtschaftspolitische Berater der Kanzlerin, Jens Weidmann. Weber gilt als "Ziehvater" des 42-jährigen Weidmann. Er hatte ihn vor Jahren in die Bundesbank geholt, ihm dort die Abteilung Geldpolitik anvertraut und später der Kanzlerin als wichtigsten wirtschaftspolitischen Berater empfohlen.

Es ist aber auch eine interne Lösung im Gespräch: Unter den derzeitigen Vorstandsmitgliedern gilt Andreas Dombret als aussichtsreichster Kandidat. Der 51-Jährige, ehemals Deutschland-Chef der Bank of America, gilt als Finanzprofi, international erfahren und exzellent vernetzt. Bei der Bundesbank verantwortet er derzeit den Bereich Finanzstabilität. In Sachen Geldpolitik und Makroökonomie ist er bislang allerdings nicht aufgefallen.

Wie wird man Bundesbank-Chef?
Wer in die Chefetage der Bundesbank will, muss von der Bundesregierung vorgeschlagen werden. An der Spitze steht der Vorstand. Er besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern. Beim Präsidenten, Vize und einem weiteren Mitglied schlägt die Bundesregierung allein ihre Favoriten vor.


Weitere Kandidaten sind der Chef des Euro-Rettungsschirms Klaus Regling und der Frankfurter Wirtschaftsprofessor Volker Wieland. Regling war in den neunziger Jahren im Bundesfinanzministerium aktiv mit den Euro-Vorbereitungen befasst und überwachte später als Generaldirektor der EU-Kommission die Mitgliedstaaten.

Wieland ist ein Kandidat vom Schlage Axel Webers: ein Wissenschaftler, der direkt von der Uni an die Bundesbankspitze wechseln würde. Er gilt als einer der renommiertesten Geldexperten in Deutschland - und dürfte als solcher im Rat der Europäischen Zentralbank Gehör finden.

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insgesamt 73 Beiträge
kundennummer 10.02.2011
Er wird, genauso wie Köhler, schon wissen warum er auf diese Art hinschmeisst. Soll ruhig ein ex Goldman-Sachs die EZB schmeissen. Da kommt dann endlich zusammen was zusammen gehört. Got Gold?
Er wird, genauso wie Köhler, schon wissen warum er auf diese Art hinschmeisst. Soll ruhig ein ex Goldman-Sachs die EZB schmeissen. Da kommt dann endlich zusammen was zusammen gehört. Got Gold?
DK81 10.02.2011
Eine Hand wäscht die andere, oder wie Du mir, so ich Dir. Vermutlich hat Frau Merkel Herrn Weber deutlich verärgert...
Zitat von sysopEr war Angela Merkels Kandidat für den Spitzenjob bei der Europäischen Zentralbank*- doch mit seinem überraschend angekündigten Rückzug aus dem Amt hat Bundesbank-Chef Axel Weber die Kanzlerin brüskiert. Warum hat er das gemacht, und wie geht es weiter? Antworten auf die wichtigsten Fragen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,744743,00.html
Eine Hand wäscht die andere, oder wie Du mir, so ich Dir. Vermutlich hat Frau Merkel Herrn Weber deutlich verärgert...
geroi.truda 10.02.2011
Weber hat doch gar nicht die erforderliche Geschäftsleitereignung (§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG) für die DB. Notenbank hat mit Geschäftsbank nicht wirklich etwas zu tun.
Weber hat doch gar nicht die erforderliche Geschäftsleitereignung (§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG) für die DB. Notenbank hat mit Geschäftsbank nicht wirklich etwas zu tun.
benn01 10.02.2011
...müsste das ja kennen. Wenn die Führung nix taugt und nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, dann laufen die Leute davon. Die Besten zuerst.
...müsste das ja kennen. Wenn die Führung nix taugt und nur noch mit sich selbst beschäftigt ist, dann laufen die Leute davon. Die Besten zuerst.
meta_morfos 10.02.2011
Lasst uns doch die EZB abschaffen. Braucht kein Mensch. Dann den Euro. Dann die europäische Regierung. Dann Europa. Niemand braucht diesen ganzen Mist.
Lasst uns doch die EZB abschaffen. Braucht kein Mensch. Dann den Euro. Dann die europäische Regierung. Dann Europa. Niemand braucht diesen ganzen Mist.
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